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Bis zu 1700 Kunstfehler pro Jahr in Schweizer Spitälern

Jeder 20. Spitalpatient wird Opfer eines relevanten Fehlers. Die Spitäler schaffen es nicht, diese Fehlerquote zu senken. Jetzt fordert Sven Staender, Vorkämpfer für Patientensicherheit, dass sich die Politik einschaltet.

Sven Staender mit zwei Fläschchen Verdünnungsmittel: Eine Verwechslung kann fatale Folgen haben.
Sven Staender mit zwei Fläschchen Verdünnungsmittel: Eine Verwechslung kann fatale Folgen haben.
Sabina Bobst

Man stelle sich vor, in der Schweiz würde dreimal pro Jahr ein Jumbojet abstürzen. Es wäre die Hölle los, Politik und Industrie würden fieberhafte Aktivitäten entfalten. In Schweizer Spitälern sterben je nach Schätzung jedes Jahr zwischen 700 und 1700 Patientinnen und Patienten wegen Fehlern. Ohne Aufsehen zu erregen. Im Unterschied zu den Opfern eines Flugzeugabsturzes sterben sie einzeln, und was zu ihrem Tod geführt hat, ist meist nicht offensichtlich.

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