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Bieler Jihad-Verdächtiger kommt nicht frei

Dem Gymnasiasten, der wegen Unterstützung einer Terrorgruppe in Kenia inhaftiert ist, fehlt das Geld für eine Kaution.

Mutmasslicher Al-Shabaab Terrorist: Der Bieler Gymnasiast auf dem Weg zum Gerichtssaal.
Mutmasslicher Al-Shabaab Terrorist: Der Bieler Gymnasiast auf dem Weg zum Gerichtssaal.
PD

Es war eine kurze Verhandlung gestern früh vor dem Malimani Law Court in Kenias Hauptstadt Nairobi. Der Beschuldigte, ein 19-jähriger Kantonsschüler aus dem Kanton Bern, erschien frühmorgens in Begleitung seiner Anwältin, flankiert von bewaffneten Sicherheitskräften, in Handschellen und weissem Kapuzenpulli mit Ying-Yang-Zeichen. Eine mehrere Zentimeter lange, aber oberflächliche Narbe an Kinn und rechtem Unterkiefer könnte davon zeugen, dass er tatsächlich in Somalia verwundet worden ist. Ansonsten wirkte M. N. mit seiner silberrandigen Brille erneut eher wie der Schüler am französischsprachigen Gymnasium in Biel, der er gewesen war, bis er vor mehr als einem Jahr abtauchte.

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