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Berner Schüler streiken – ohne Bewilligung

Schätzungsweise 1000 Schüler aus Bern und Umgebung haben in der Schule gefehlt und stattdessen in Bern an einer Anti-AKW-Kundgebung teilgenommen. Zweieinhalb Stunden lang zogen sie durch die Innenstadt.

Die Demonstration war unbewilligt.
Die Demonstration war unbewilligt.
Adrian Moser
Etwa 1000 Jugendliche demonstrierten in Bern gegen Atomkraftwerke.
Etwa 1000 Jugendliche demonstrierten in Bern gegen Atomkraftwerke.
Keystone
Spuren der Demo in der Altstadt.
Spuren der Demo in der Altstadt.
Keystone
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Die Kundgebung formierte sich beim Berner Bahnhofplatz, zog dann durch die Altstadt zum Bärengraben und von dort zum BKW-Hauptsitz am Viktoriaplatz. Dann gings wieder zurück in die Innenstadt. Auf der kleinen Schanze löste sich der Demonstrationszug auf. In dieser Parkanlage war nach dem Ende des Umzugs ein Konzert geplant.

Die Kundgebung verlief friedlich, farbenfroh und lautstark. Zahlreiche Teilnehmer kritzelten allerdings immer wieder mit Kreide Parolen auf die Strasse und viele Fassaden. Zudem kam es immer wieder zu Verkehrsbehinderungen. Aufgerufen zum Protest hatte auf der Internetseite Facebook ein Komitee mit dem Namen «Jugend streikt». Um eine Bewilligung hatten die Organisatoren nicht nachgesucht.

Ebenfalls am Dienstagmittag fand vor dem Sitz der bernischen Bau- , Verkehrs- und Energiedirektion an der Berner Reiterstrasse ein «Protest-Picknick» von Anti-AKW-Aktivisten statt. Regierungsrätin Barbara Egger trat vor das Gebäude und versprach einer Gruppe der Aktivisten, sie zu einem Gespräch zu empfangen.

SDA/bru

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