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Bancomat-Diebe schlagen mit neuen Tricks zu

Seit Skimming bekannt ist, kommen Bancomat-Räuber nicht mehr so einfach an Geld, möchte man glauben. Denn laut einem Bericht haben die Täter einen neuen Weg gefunden, Bankkunden auszutricksen.

Wenn der Automat das Geld nicht ausspuckt, könnte Betrug dahinterstecken: Bancomat-Schalter im Zürcher HB.
Wenn der Automat das Geld nicht ausspuckt, könnte Betrug dahinterstecken: Bancomat-Schalter im Zürcher HB.
Keystone

Die SF-Sendung «10vor10» von gestern Abend zeigt, dass es bei mehreren Bancomaten in der Schweiz zu sogenanntem «Cash-Trapping» gekommen ist.

Dabei bringen die Täter eine Vorrichtung mit klebender Innenseite im Bereich der Geldausgabe an. Der Automat zahlt aus, aber das Geld kommt nicht zum Kunden, sondern bleibt im Geldschlitz hängen. Der Kunde glaubt, der Bancomat sei defekt und entfernt sich. Danach holen die Täter das Geld aus der Falle.

Die Geldautomaten-Firma Wincor Nixdorf bestätigt gegenüber «10vor10», dass es auch in der Schweiz zu Fällen von Cash-Trapping gekommen sei.

Nach dem Skimming das Trapping

Betroffen war anscheinend unter anderen die Credit-Suisse-Filiale im luzernischen Ebikon. Die Firma Wincor-Nixdorf hat auf die neuen Methoden der Bancomaten-Diebe reagiert und bei den neuesten Automaten hoch sensible Sensoren eingebaut. Diese blockieren die Geldausgabe bei versuchtem Cash-Trapping sofort.

Ein Grund für das zunehmende Cash-Trapping sei, dass Banken und Automaten-Hersteller gegen die bisher bekanntere Form des sogenannten Skimmings vorgehen, das sagen Experten gegenüber «10vor10». Bei dieser Methode werden illegal Kartendaten erlangt, indem Daten von Magnetstreifen ausgelesen und auf gefälschte Karten kopiert werden.

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