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Asylpolitischer Sprengstoff in der Sozialhilfe

Die Kosten in der Flüchtlingspolitik explodieren – dabei wurden viele Zusatzrechnungen noch gar nicht berücksichtigt.

Konfliktstoff Integration. Asylbewerber aus Eritrea vertreiben sich in Lumino die Zeit. Die Chance, in der Schweiz arbeiten zu können, ist gleich null.
Konfliktstoff Integration. Asylbewerber aus Eritrea vertreiben sich in Lumino die Zeit. Die Chance, in der Schweiz arbeiten zu können, ist gleich null.
Keystone

Nicht, dass es in der Schweiz zu wenig Statistiken gäbe. Selbst für den Asylbereich gibt es Dutzende von Tabellen und Auswertungen. Nur das Wichtigste fehlt: Eine Darstellung des Grossen und Ganzen, nämlich der Gesamtkosten, die Bund, Kantonen und Gemeinden aus der Flüchtlingspolitik erwachsen.

Aussagen über die effektiv ausgerichteten Leistungen seien wegen der föderalistischen Geldströme nicht möglich, antwortete der Bundesrat Anfang Juli auf einen Vorstoss von SVP-Fraktionschef Adrian Amstutz. Dessen Partei hatte zuvor in grossflächigen Inseraten eine Zahl in die Welt gesetzt. Das Asylwesen koste die Schweiz sechs Milliarden, behauptete sie. Die Rechnung war allerdings um die Hälfte hochfrisiert worden, indem die SVP auch gleich die drei Milliarden für die Entwicklungshilfe dazugerechnet hatte.

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