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Angriff der Juso auf das Drei-Säulen-Prinzip

Die Juso Schweiz fordern die Abschaffung der Pensionskassen. Stattdessen soll die minimale AHV-Rente erhöht werden.

Möchte die Altersvorsorge umkrempeln: David Roth, Präsident der Juso Schweiz.
Möchte die Altersvorsorge umkrempeln: David Roth, Präsident der Juso Schweiz.
Keystone

Die Juso Schweiz wollen die Pensionskassen abschaffen und stattdessen die AHV ausbauen. Die Delegierten der Jungpartei haben gestern in Zofingen ein entsprechendes Positionspapier zur Altersvorsorge verabschiedet.

Die zweite Säule binde gewaltige Mittel, die auf den Finanzmärkten angelegt werden müssten, schreiben die Juso in einer Mitteilung. Dieses System sei krisenanfällig und zwinge die Bevölkerung, sich am Casino der Finanzspekulation zu beteiligen.

Minimalrente soll auf 4000 Franken erhöht werden

Die Juso verlangen darum die Ablösung der Pensionskassen durch die AHV. Die minimale AHV-Rente soll schrittweise auf 4000 Franken erhöht werden. Die Mittel dazu kommen gemäss Juso-Positionspapier aus höheren Lohnbeiträgen von Spitzenverdienern und einer Erbschaftssteuer.

Auch die dritte Säule soll verschwinden. Diese sei ein reines Steueroptimierungsinstrument für Reiche, schreiben die Juso. Die Vorschläge sollen in die anstehende Debatte über die Reform der Altersvorsorge einfliessen.

Die Juso-Delegierten haben ausserdem die Parolen für die Abstimmung vom 3. März 2013 beschlossen. Die Abzockerinitiative empfehlen sie mit 118 zu 1 Stimme zur Annahme. Zum Raumplanungsgesetz und zum Familienartikel sagten sie einstimmig Ja.

SDA/mrs

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