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Al-Qaida-Helfer operieren in der Schweiz

Gemäss einem vertraulichen Geheimdienst-Papier unterstützt ein Netzwerk Gotteskrieger in Somalia. Nun sollen erste Jihad-Reisende aus Terror-Ausbildungscamps in die Schweiz zurückgekehrt sein.

Mehrere junge Männer sollen von der Schweiz nach Somalia gereist sein, um den islamischen Gotteskriegern der al-Shabaab-Miliz beizustehen: Kämpfer in der Nähe von Mogadischu. (17. Februar 2011)
Mehrere junge Männer sollen von der Schweiz nach Somalia gereist sein, um den islamischen Gotteskriegern der al-Shabaab-Miliz beizustehen: Kämpfer in der Nähe von Mogadischu. (17. Februar 2011)
Keystone

Exil-Somalier und weitere Personen in der Schweiz unterstützen über ein Netzwerk den somalischen Al-Qaida-Ableger al-Shabaab. Dies geht aus einem Papier hervor, das Markus Seiler, der Chef des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB), unterschrieben hat.

Seiler beschreibt darin Fälle von jungen Männern, die aus der Schweiz nach Afrika reisten, um den islamistischen Gotteskriegern im Süden Somalias beizustehen. Einer der Jihadisten soll der Bieler Gymnasiast M. N. sein, der seit Wochen in Kenia festsitzt. Der 19-Jährige ist durch den Schweizer Botschafter in Nairobi und durch weitere Personen, deren Identität vom Bund geheim gehalten wird, mehrfach befragt worden. M. N. hat bestritten, gekämpft zu haben.

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