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Allegro wegen sexueller Nötigung verurteilt

Der Ex-Tennisprofi Yves Allegro wird zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Die Staatsanwältin hatte vier Jahre Gefängnis gefordert.

Yves Allegro trifft beim Strafgericht Siders im Kanton Wallis ein. (9. Dezember 2019) Foto: Laurent Gillieron/Keystone
Yves Allegro trifft beim Strafgericht Siders im Kanton Wallis ein. (9. Dezember 2019) Foto: Laurent Gillieron/Keystone

Das Bezirksgericht Siders hat den ehemaligen Tennisprofi Yves Allegro wegen sexueller Nötigung zu einem bedingten, zweijährigen Freiheitsentzug verurteilt. Vom Vorwurf der Vergewaltigung sprach es den 41-Jährigen frei. Staatsanwältin Corinne Caldelari bezichtigte den Coach von Swiss Tennis, an einer Trainertagung in Tallinn im Oktober 2014 eine österreichische Trainerkollegin zu sexuellen Handlungen gezwungen und vergewaltigt zu haben.

Allegro sagte an der Verhandlung vom Montag, er und seine Trainerkollegin seien stark alkoholisiert gewesen. Er wisse nicht mehr, was in dieser Nacht in seinem Hotelzimmer geschah. Auch sein Opfer erlitt zunächst einen Gedächtnisverlust, doch die Geschehnisse kamen ihr wieder in den Sinn, auch weil sie an ihrem Körper Hämatome feststellte, die Allegro ihr zugefügt haben soll.

Der Ex-Tennisprofi wird das Urteil beim Kantonsgericht womöglich anfechten. Seine Verteidiger hatten einen Freispruch gefordert. Allegro ist ein Jugendfreund von Tennisstar Roger Federer und war Mitglied des Schweizer Davis Cup Teams.

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