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Alle Macht dem Staat

Die Idee einer Einheitskrankenkasse kommt in der Westschweiz viel besser an als in der Deutschschweiz. Das ist kein Zufall.

Zwei Sprachen, zwei Mentalitäten: Deutsch- und Westschweiz trennt ihr Verhältnis zur staatlichen Bürokratie. Foto: Keystone
Zwei Sprachen, zwei Mentalitäten: Deutsch- und Westschweiz trennt ihr Verhältnis zur staatlichen Bürokratie. Foto: Keystone

Die privaten Krankenkassen haben ausgedient, der Staat muss sie ersetzen. Das ist gemäss Prognosen die Botschaft, welche die Westschweizer am 28. September mehrheitlich in die Schweiz senden werden. In der Deutschschweiz hingegen dürfte die Einheitskasseninitiative chancenlos sein. Die Stimmungslage verdeutlicht einmal mehr, wie wenig Probleme die Romands damit haben, den Staat zu ermächtigen, in die Wirtschaft einzugreifen. Es zeigt sich sinnbildlich der Mentalitätsgraben, der Ost und West trennt. Er bringt den Etatismus zum Ausdruck, der in der Romandie viel mehr Sympathie geniesst.

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