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Afrikaner in der Schweiz befürchten «Stigmatisierung»

Der Bund will das Ebola-Risiko minimieren. Afrikaner, die hier leben, stehen unter spezieller Beobachtung.

Die spezielle Beobachtung betrifft vor allem Asylsuchende: Asylanten in der Asylunterkunft Lindenfeld in Burgdorf. Bild: Peter Schneider/Keystone.
Die spezielle Beobachtung betrifft vor allem Asylsuchende: Asylanten in der Asylunterkunft Lindenfeld in Burgdorf. Bild: Peter Schneider/Keystone.

Für Christoph Hatz, Professor für Tropen- und Reisemedizin an der Universität Basel, führt der Ebola-Fall in Spanien etwas drastisch vor Augen: «Es gibt keine hundertprozentige Sicherheit.» Auch in der Schweiz könne es zu einer Ebola-Infektion kommen. Diese unangenehme Tatsache könne ohnehin schon ängstliche Menschen weiter verunsichern, so Hatz. Insofern entfalte die Ansteckung in Spanien ihre Wirkung vor allem auf der psychologischen Ebene. In der Schweiz wurde bislang ein Ebola-Verdachtsfall bekannt. Doch der Asylsuchende aus Guinea hat sich nicht angesteckt, die Tests waren negativ. Unter Beobachtung steht – im Universitätsspital Genf – zudem ein Krankenpfleger, der in Sierra Leone von einem infizierten Kind gebissen und in die Schweiz geflogen wurde.

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