Toni Brunner gibt Comeback auf kantonaler Politbühne

Der Ex-SVP-Präsident soll der Kantonalpartei St. Gallen helfen, mehr Wähler zu mobilisieren.

Wahlen 2011: Der damalige SVP-Präsident Toni Brunner wird für einen TV-Auftritt gepudert. (Archiv)

Wahlen 2011: Der damalige SVP-Präsident Toni Brunner wird für einen TV-Auftritt gepudert. (Archiv)

(Bild: Keystone Steffen Schmidt)

Der frühere Nationalrat und Chef der SVP Schweiz, Toni Brunner, leitet den Wahlkampf der SVP-Kantonalpartei St. Gallen für den Nationalratsurnengang im Oktober dieses Jahres.

Walter Gartmann, Präsident der SVP St. Gallen, lobt Brunners Ausstrahlung und seine Fähigkeit, Menschen zu begeistern und zu mobilisieren. Brunner sei sein Wunschkandidat für diese Aufgabe gewesen, bestätigte Gartmann gegenüber der Agentur Keystone-SDA einen Bericht von «Blick Online» vom Samstagabend.

Der heute 44-jährige Brunner wurde 1995 als jüngster Nationalrat aller Zeiten gewählt. Er war damals 21 Jahre alt.

Von 2008 bis 2016 war Brunner Präsident der grössten Partei der Schweiz. Unter ihm erreichte die SVP bei den Parlamentswahlen 2011 mit 29,4 Prozent ein Rekordergebnis. Brunner, der als politischer Ziehsohn des SVP-Chefstrategen Christoph Blocher gilt, prägte die Partei, etwa deren stramme Migrationspolitik, den antieuropäischen und antiökologischen Kurs und den Einsatz für Armee und Landwirtschaft.

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Während seiner Parteipräsidentschaft wurden die Ausschaffungsinitiative, die Masseneinwanderungsinitiative, die Selbstbestimmungsinitiative und die Durchsetzungsinitiative lanciert. Doch auch die Abspaltung der BDP fiel in Brunners Amtszeit.

nag/sda

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