«Solche Touristen wollen wir nicht»

Schmuck, Tiere, Drogen: Was Grenzwachtkommandant Thomas Zehnder und sein Team bei Kontrollen aus dem Verkehr ziehen.

Gibt Einblick in die Arbeit des Grenzschutzes: Thomas Zehnder.

478-mal wurde im Jahr 2013 am Grenzübergang bei Thayngen SH Diebesgut wiedergefunden. Im Jahr 2012 ware es noch 371-mal. «Das zeigt einen traurigen Trend: Sie kommen nicht mehr zum Skifahren, sondern zum Einbrechen. Solche Touristen brauchen wir nicht», sagt Thomas Zehnder, Kommandant der Grenzwache (siehe Video oben). Grenzwächter, die ausreisende Fahrzeuge kontrollieren, sind darauf sensibilisiert, nach möglichem Diebesgut wie Schmuck, aber auch Einbruchswerkzeug zu suchen.

Ein weiteres grosses Thema ist der Schmuggel. Mögen die Schmuggler ihre Ware im Auto noch so raffiniert versteckt haben, man müsse sie kennen und ihnen so immer einen Schritt voraus sein, so Zehnder. Ein Spezialteam an ehemaligen Automechanikern ist darum bemüht, die Verstecke ausfindig zu machen und nicht verzollte Ware sicherzustellen. Ein Fahrzeug, ausgestattet mit dem nötigen Werkzeug, ermöglicht dem Team, auf Verdacht auszurücken.

Ein weiteres nützliches Hilfsmittel ist die fahrbare Röntgenanlage. Speziell wenn Reisecars kontrolliert werden, helfe es enorm, wenn man die Gepäckstücke anhand des Geräts untersuchen könne, statt jedes einzelne zu öffnen, erklärt Zehnder.

baz.ch/Newsnet

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