Nationalfonds investiert in Innovation

Bund lanciert sechs neue Forschungsschwerpunkte. Die Projekte erhalten von 2020 bis 2023 rund 100 Millionen Franken.

Die Schweiz will ebenfalls in Quantentechnologie investieren: IBM stellte Anfang 2019 den weltweit ersten kommerziellen Quantencomputer vor. (18. Oktober 2019) Foto: Misha Friedman/Getty Images

Die Schweiz will ebenfalls in Quantentechnologie investieren: IBM stellte Anfang 2019 den weltweit ersten kommerziellen Quantencomputer vor. (18. Oktober 2019) Foto: Misha Friedman/Getty Images

Der Bund hat sechs neue Nationale Forschungsschwerpunkte (NFS) in Bereichen wie Automation, Antibiotika-Resistenz und Quantentechnologie lanciert. Die Projekte erhalten von 2020 bis 2023 rund 100 Millionen Franken.

Die NFS werden mit langfristiger Unterstützung der jeweiligen Hochschulleitungen an den Universitäten Basel, Genf, Lausanne und Zürich sowie an der EPF Lausanne und ETH Zürich eingerichtet, wie das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF am Montag mitteilte.

Ausgewählt hat das WBF die Projekte zusammen mit dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF) aus über 50 eingereichten Vorschlägen. Unterstützt werden Projekte im Bereich Antibiotika-Resistenz an der Universität Basel, Automation intelligenter Systeme an der ETH Zürich und Evolution der Sprache an der Universität Zürich und Genf.

Des weiteren gefördert werden die Universität Lausanne und die ETH Zürich für ein Projekt zur Untersuchung der Interaktion von Mikroorganismen, die Universität Basel für die Entwicklung einer speziellen Grundlage einer neuen Informationsverarbeitung durch Quantentechnologie und die EPF Lausanne für Grundlagenforschung in der nachhaltige Chemie.

Digitalisierungs- und Innovationspotenzial

Diese Projekte zeichnen sich laut WBF sowohl durch wissenschaftliche Qualität und breit abgestützte Strukturen in der Grundlagenforschung wie auch durch ihr Digitalisierungs- und Innovationspotenzial aus. Letzteres ist eine Massnahme im Aktionsplan Digitalisierung des WBF.

Es handelt sich bereits um die fünfte Serie Nationaler Forschungsschwerpunkte. Mit den Nationalen Forschungsschwerpunkten fördert der Bund seit dem Jahr 2001 Forschungsnetzwerke, wobei interdisziplinäre Ansätze, aber auch neue, innovative Fragestellungen innerhalb einzelner Disziplinen besonders gewichtet werden.

Ab 2020 laufen insgesamt 22 Nationale Forschungsschwerpunkte. Der Forschungsbereich wird jeweils über eine Laufzeit von maximal zwölf Jahren gefördert.

sda

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