Mit Riesenrüebli für mehr Nachhaltigkeit

Ein fünf Meter grosses Rüebli durchbricht den Asphalt auf dem Bundesplatz in der Stadt Zug. Es ist ein Hinweis auf das internationale Jahr des Bodens.

Nicht zu übersehen: Das fünf Meter hohe Rüebli mitten in Zug. (23.Juni 2015)

Nicht zu übersehen: Das fünf Meter hohe Rüebli mitten in Zug. (23.Juni 2015)

(Bild: Agentur Umsicht)

Die Installation soll die Aufmerksamkeit der Passanten auf die Ausstellung «Boden» lenken, die zum «Internationalen Jahr des Bodens» geschaffen wurde und bis Oktober durch mehrere Kantone tourt.Den konkreten Bezug zum Boden schaffen fünf um das Riesenrüebli gruppierte Themenboxen. Sie informieren auf verständliche Art über die ökologischen und ökonomischen Funktionen des Bodens.

Die Besucher erfahren etwa, dass ein Quadratmeter fruchtbarer Ackerboden pro Jahr 4 Kilogramm Kartoffeln liefert oder ein Quadratmeter Waldboden mehr als eine Badewanne voll Wasser speichert. Andererseits geht in der Schweiz jede Sekunde ein Quadratmeter Kulturland verloren.

Bund steckt hinter der Installation

Sind die Bodenfunktionen einmal zerstört, dauert die Regeneration Jahrhunderte bis Jahrtausende, wie es in einer Mitteilung des Bundes heisst. Auf diesen Aspekt zielt auch das Riesenrüebli auf dem Bundesplatz ab. Auf einem einmal asphaltierten Boden würde es Jahrtausende dauern, bis dieser wieder ausreichend fruchtbar ist und uns mit vitaminreichen Rüebli versorgen kann.

Initiiert wurde die Ausstellung «Boden» von den Bundesämtern für Landwirtschaft (BLW), Umwelt (Bafu) und Raumentwicklung (ARE) sowie vom Nationalen Forschungsprogramm 68 «Nachhaltige Nutzung der Ressource Boden» (NFP 68). Partner der Ausstellung sind neben dem Agrochemiekonzern Syngenta verschiedene Kantone. Auf dem Bundesplatz in Zug ist die Ausstellung noch bis zum 5. Juli zu sehen. Nächste Stationen sind Chur, St. Gallen, Luzern und Weinfelden TG.

slw/sda

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