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Jetzt wird der Kampf konkret

Die am Streik beteiligten Frauen lancieren gleichzeitig eine lange Liste von Vorstössen. Ihr Ziel: das Momentum nutzen.

Nach dem Frauenstreik präsentieren die Frauen im Bundeshaus eine lange Wunschliste. Foto: Raphael Moser

Nach dem Frauenstreik präsentieren die Frauen im Bundeshaus eine lange Wunschliste. Foto: Raphael Moser

Es war die grösste politische Demo in der jüngeren Geschichte der Schweiz. Über eine halbe Million Menschen gingen zum Frauenstreik auf die Strasse. Das Land, glaubten manche Kommentatoren, habe sich an diesem Tag für immer verändert.

Aber die Schweiz ist immer noch die Schweiz, und deshalb wird jeder, der ein bisschen abhebt, ein bisschen ins Träumen gerät, rasch und unbarmherzig wieder auf den Boden geholt.

Am Montagmorgen um 11 Uhr sitzen sechs teils hochkarätige Politikerinnen aus SP und Juso in einem Konferenzraum beim Bahnhof Bern. Sie glühen noch vom Freitag. Wollen jetzt am Ball bleiben, weiterkämpfen, das Momentum in die konkrete politische Arbeit leiten. So haben sie sich das vorgestellt und deshalb die Medienschaffenden der Hauptstadt eingeladen.

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