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Hat die EU eine Studie zu E-Zigaretten falsch interpretiert?

20 Milligramm hat die EU als Nikotingrenzwert festgelegt, der Ständerat folgte der Grenze gestern – zum Ärger des verantwortlichen Forschers.

E-Zigaretten sind nicht nur gesellschaftlich, sondern auch wissenschaftlich umstritten. Foto: Urs Jaudas

E-Zigaretten sind nicht nur gesellschaftlich, sondern auch wissenschaftlich umstritten. Foto: Urs Jaudas

Beni Gafner@Tamedia

Wie viel Nikotin soll eine E-Zigarette enthalten? Die Frage sorgt in Fachkreisen für Kontroversen: Um Raucher zum Umsteigen auf das weniger schädliche Dampf-Produkt zu motivieren, sei ein vergleichbar hoher Nikotingehalt wie in «echten» Zigaretten nötig – so lautet eine weitverbreitete Meinung. Der Ständerat will davon aber nichts wissen, wie sich gestern bei der Beratung des Tabakproduktegesetzes zeigte. Mit 28 zu 11 Stimmen lehnte der Rat einen Antrag von Hans Wicki (FDP, NW) ab, der die geltende Limite von 20 Milligramm pro Milliliter auf 60 Milligramm anheben wollte.

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