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«Es geht den Chinesen heute viel besser als vor vierzig Jahren»

Darf man mit einer Diktatur Geschäfte machen? Ja, sagt Unternehmer Christoph Blocher. China-Experten sind skeptischer.

Die Öffnung zum Kapitalismus hat in China eine wohlhabende Mittelschicht hervorgebracht: Eine chinesische Touristin in einem Modegeschäft in Interlaken. Foto: Keystone

Die Öffnung zum Kapitalismus hat in China eine wohlhabende Mittelschicht hervorgebracht: Eine chinesische Touristin in einem Modegeschäft in Interlaken. Foto: Keystone

Sandro Benini@BeniniSandro

Der Arbeitstag beginnt für Kurt Haerri mit einer überraschenden Begegnung. Vor wenigen Minuten, beim Betreten des Firmensitzes der Schindler Aufzüge AG in Ebikon, Kanton Luzern, hat er davon gesprochen, wie schwierig die chinesische Sprache sei, wie lange es dauere, bis ein Ausländer bei Vokalen die richtige Tonhöhe treffe. An der Kasse der Cafeteria steht eine junge Chinesin, die Haerri nie zuvor gesehen hat. Als er sie auf Chinesisch anspricht, wechselt die Mimik der Frau von Erstaunen zu Freude. «Man kann in China auch auf Englisch Geschäfte machen», sagt Haerri später. «Aber um das Vertrauen der Menschen zu gewinnen, sind Sprachkenntnisse wichtig. Ein Westler, der Chinesisch spricht oder sich zumindest bemüht, bezeugt Achtung vor der chinesischen Kultur.»

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