Zum Hauptinhalt springen

40 Schweizer Jihad-Reisende bekannt

Der Nachrichtendienst des Bundes zählt bisher 40 Personen, die aus der Schweiz in den Jihad zogen – Hinzu kommen 29 Verdachtsfälle.

Valdet Gashi in Syrien: Er hat selbst Bilder von sich...
Valdet Gashi in Syrien: Er hat selbst Bilder von sich...
Facebook
Die «Rundschau» im Skype-Gespräch mit Gashi.
Die «Rundschau» im Skype-Gespräch mit Gashi.
SRF
1 / 4

Der Schweizer Nachrichtendienst weiss von 40 Jihadisten, die das Land verlassen haben und in den Krieg gezogen sind. Es handelt sich dabei um bestätigte Fälle. Hinzu kommen 29 Verdachtsfälle. Bei ihnen wird vermutet, dass sie aus jihadistischen Motiven in ein Konfliktgebiet gereist sind. Das schreibt der Bundesrat in seiner schriftlich nachgereichten Antwort auf eine Frage aus der Fragestunde des Nationalrates vom Montag. Von den 69 Verdachtsfällen handelt es sich bei 24 Personen um Schweizer Bürger. 45 Personen haben eine andere Nationalität.

Drei dieser Personen haben in der Schweiz Asyl erhalten. Dabei handle es sich um bestätigte Fälle, schreibt der Bundesrat. In zwei Fällen sei das Asyl widerrufen worden. Im dritten Fall sei das nicht möglich gewesen, weil die betroffene Person in der Zwischenzeit eingebürgert worden sei.

Acht Personen sind laut dem Bundesrat Konvertiten, sechs davon bestätigte Fälle und zwei unbestätigte. Nach den Hintergründen der Dschihad-Reisenden erkundigt hatte sich der Berner SVP-Nationalrat Jean-Pierre Graber.

SDA/slw

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch