33 Millionen Franken für Kampf gegen Hunger

Die Schweiz setzt sich weiterhin für internationale landwirtschaftliche Forschung ein, um den weltweiten Hunger zu bekämpfen.

Pakistanische Frauen in Islamabad halten ihre Hände hin, um eine Ration Reis zu erhalten. (Archiv)

Pakistanische Frauen in Islamabad halten ihre Hände hin, um eine Ration Reis zu erhalten. (Archiv)

(Bild: Keystone Dita Alangkara)

Die Schweiz erneuert ihren Beitrag an die Beratungsgruppe für Internationale Agrarforschung CGIAR. In den nächsten zwei Jahren sollen rund 33 Millionen Franken in einen Topf fliessen.

Es handelt sich um den Beitrag an die Beratungsgruppe für Internationale Agrarforschung CGIAR für die Jahre 2020 und 2021. Der Bundesrat hat die Verlängerung des Zustupfs am Freitag genehmigt, wie er mitteilte. Mit ihrem jährlichen Beitrag in Höhe von 16,55 Millionen Franken sowie mit ihrer wissenschaftlichen Fachkompetenz und der Arbeit ihrer Hochschulen erfülle die Schweiz eines der Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung.

Die Beratungsgruppe CGIAR sucht Lösungen, um dem Klimawandel, der Bodenübernutzung und der Wasserknappheit zu begegnen. Diese Probleme beeinträchtigten die landwirtschaftliche Produktion und Nahrungsmittelversorgung zunehmend, schreibt die Regierung.

Trotz Fortschritten in der Bekämpfung von Hunger und Mangelernährung steigt seit 2015 die Zahl der Menschen, die nicht genügend zu essen haben, wieder an; weltweit litten rund 820 Millionen Menschen an Hunger und Mangelernährung – Tendenz steigend.

«Diese Themen betreffen auch die Schweiz direkt», schreibt der Bundesrat. Sie importiert über die Hälfte der konsumierten Nahrungsmittel, darunter auch alltägliche Lebensmittel wie Bananen, Reis oder Kaffee, aus Entwicklungsländern.

Die CGIAR, ein internationaler Zusammenschluss von landwirtschaftlichen Forschungszentren, ist in über achtzig Ländern tätig.

nag/sda

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