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Zwei Milliarden für die Wiederwahl

Johann Schneider-Ammann und Eveline Widmer-Schlumpf müssen beide um ihre Wiederwahl bangen. Mit ihrem jüngsten Auftritt vor den Medien haben sich ihre Chancen nicht unbedingt verbessert – auch wenn die beiden sich das wohl anders erhofften.

Im Bundesrat zurückgepfiffen: Eveline Widmer-Schlumpf (l.) und Johann Schneider-Ammann.
Im Bundesrat zurückgepfiffen: Eveline Widmer-Schlumpf (l.) und Johann Schneider-Ammann.
Keystone

Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf und Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann: Beide müssen im Dezember um ihre Wiederwahl bangen. Gestern wollten sie mit einem Massnahmenpaket gegen die Frankenstärke zum Befreiungsschlag ausholen. Aber der Schuss ging nach hinten los: Statt ausgereifte Pläne vorzulegen, konnten sie lediglich verkünden, der Bundesrat wolle zwei Milliarden Franken für Massnahmen reservieren. Wer das Geld erhalten soll oder wie die Verteilung der Milliarden vorgenommen wird, darüber sagten sie nichts. War der Auftritt eine Verzweiflungstat von zwei Magistraten, die um ihren Sitz zittern?

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