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Sieben Frauen für ein Burkaverbot

«Ich bin für die Volksinitiative. Im Tessin gibt es das Verbot bereits, und es ist völlig problemlos. Die Verschleierung hat nichts mit der Glaubensfreiheit zu tun und auch nichts mit dem Koran. Es geht den salafistischen Frauen, die in der Schweiz ihr Gesicht verschleiern, nur darum, die Gesellschaft zu provozieren. Sie senden damit die Botschaft aus, dass wir anderen uns mit dem politischen Islam abzufinden haben. Diese politische Botschaft ist eine Absage an die Demokratie, an die Freiheit der Frauen und natürlich an die Gleichberechtigung.»
«Ich befürworte das Verhülllungsverbot. Allerdings stört mich, dass es über eine Verfassungsänderung eingeführt werden soll. Das ist übertrieben. Eine Präzisierung auf Gesetzesstufe reicht völlig aus. Das Verhüllungsverbot ist wichtig, um die Akzeptanz der Integrationspolitik in der Bevölkerung zu stärken. Die Bürger erwarten, dass Menschen, die in unsere Gesellschaft kommen, sich im vernünftigen Mass anpassen. In der demokratischen und offenen Schweiz gehört eben dazu, dass man sein Gesicht offen zeigt.»
«Anders als beim Minarettverbot bin ich für das Verhüllungsverbot. Die Burka symbolisiert die Unterdrückung der Frau.Wenn im Iran mutige Frauen gegen das Kopftuch und die Verschleierung kämpfen, ist es doch geradezu zynisch, wenn man solches bei uns zulässt und dann noch findet, das sei tolerant. Tolerant gegenüber wem? Gegenüber den Männern? Die Errungenschaften einer modernen Gesellschaft schützt man nicht, indem man sich Strömungen aus dem Mittelalter beugt.»
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Lieber ein neues Gesetz