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Projektleiter im Bafu liess sich schmieren

Die Bundesanwaltschaft hat den Geschäftsführer einer Firma verurteilt, weil er einen Projektleiter im Bundesamt für Umwelt bestochen hat.

Im Bundesamt für Umwelt (Bafu) flossen reichlich Schmiergelder. Das legten Berichte dieser Zeitung bereits vor vier Jahren nahe. Jetzt liefert ein Strafbefehl der Bundesanwaltschaft einen ersten Einblick in die Ermittlungsergebnisse. Durch den Strafbefehl wird zwar bloss eine erste Nebenfigur im Korruptionsskandal des Umweltamtes verurteilt. Er entlarvt aber gleichzeitig schon kriminelle Machenschaften eines Hauptbeschuldigten. Insgesamt werden sechs Personen beschuldigt. Gemäss aktuellem Strafbefehl hat der Geschäftsführer einer Innerschweizer Personalvermittlungsfirma einen ehemaligen Projektleiter im Bundesamt für Umwelt bestochen. Zudem hat er Gehilfenschaft zu ungetreuer Geschäftsführung geleistet.

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