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Pegida Schweiz bläst Demo ab

Der Schweizer Ableger der Pegida-Bewegung sagt die erste Kundgebung ab – und kündigt eine kurzfristig organisierte Demo an.

Einladung: Der Flyer von Pegida Schweiz wirbt für die geplante Kundgebung.
Einladung: Der Flyer von Pegida Schweiz wirbt für die geplante Kundgebung.
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Der Schweizer Ableger der Pegida-Bewegung hat den 16. Februar gross angekündigt. An jenem Montag hätten sich die selbsternannten «Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes» zu einer Demonstration versammeln wollen. Wo? Das liessen die Organisatoren offen.

Nun hat Pegida Schweiz auf Facebook erklärt: Die Kundgebung fällt aus. Es heisst, der erste Abendspaziergang werde kurzfristig neu angesetzt. Der Grund der Absage ist nicht ganz klar. Auf der Facebook-Seite schreibt Pegida Schweiz lediglich: Der Entscheid sei aufgrund «der grösser als erwarteten medialen und politischen Nachfrage, zusammen mit dem damit verbundenen erhöhten administrativen und organisatorischen Aufwand» getroffen worden.

Wer als Organisator hinter der Bewegung steckt, ist unklar. Ignaz Bearth hatte sich zu Beginn als ein führendes Mitglied präsentiert. Der Ostschweizer präsidiert die Direktdemokratische Partei der Schweiz und ist ein ehemaliges Pnos- und SVP-Mitglied. Die Bundsanwaltschaft ermittelt gegen Bearth wegen «Beleidigung eines fremden Staates». Offenbar war das ein Grund für seinen Rückzug.

Sympathisiert weiterhin mit Pegida: Ignaz Bearth galt als Sprachrohr des Schweizer Ablegers. (Quelle: Facebook)
Sympathisiert weiterhin mit Pegida: Ignaz Bearth galt als Sprachrohr des Schweizer Ablegers. (Quelle: Facebook)

Der Verein Pegida Schweiz wurde Anfang dieses Jahres gegründet – nach deutschem Vorbild. Seit Monaten demonstrieren Pegida-Teilnehmer wöchentlich in Dresden und weiteren deutschen Städten. Zeitweise gingen in Deutschland jeweils montags zehntausende Menschen auf die Strasse.

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