Zum Hauptinhalt springen

«Konsumentenschutz am Apparat…»

Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) inszeniert sich als grosse Kämpferin gegen Werbeanrufe. Dabei liess die Stiftung selber schon mit Telefonmarketing Spenden eintreiben.

Doppelmoral: SKS-Geschäftsleiterin Sara Stalder.
Doppelmoral: SKS-Geschäftsleiterin Sara Stalder.
Keystone

Vorgestern teilte die Swisscom mit, dass ihre Festnetzkunden ab Ende Monat mehr Nummern als bisher sperren können. So sollen unerwünschte Werbeanrufe verhindert werden.

Gleichentags bejubelte die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) den Entscheid. In einer Medienmitteilung stellte sie den Vorgang so dar, dass Swisscom dieses Angebot wegen des Engagements des Konsumentenschutzes einführe. Die Lösung von Swisscom sei ein «Etappensieg» gegen unerwünschte Werbeanrufe. «Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass alle Anbieter für ihre Festnetz- und Mobilfunkkunden eine Lösung bereitstellen», liess sich SKS-Geschäftsleiterin Sara Stalder zitieren. In der abendlichen «Tagesschau» von SRF 1 durfte sie sich mit besorgter Miene als Kämpferin gegen Werbeanrufe darstellen. Die technische Lösung sei «ein wichtiger Schritt», müsse aber auch für Mobilkunden möglich werden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.