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Junge beziehen immer häufiger eine IV-Rente

Seit 1995 hat sich die Zahl jugendlicher IV-Bezüger mit psychiatrischer Diagnose praktisch verdreifacht. Experten schlagen Alarm.

Rente statt Arbeit: Jungen Invalidenrentnern fehlt gemäss Fachleuten häufig eine Tagesstruktur.
Rente statt Arbeit: Jungen Invalidenrentnern fehlt gemäss Fachleuten häufig eine Tagesstruktur.
Gaëtan Bally, Keystone

Seit 2003 konnte die Invalidenversicherung (IV) die Zahl der neu gewährten Renten von Jahr zu Jahr reduzieren und so ihre Millionendefizite reduzieren. Einzig bei den jungen Erwachsenen gelang das nicht. Der Grund liegt in der starken Zunahme von Renten wegen psychischer Erkrankungen. Während insgesamt die psychischen Diagnosen gut die Hälfte aller Neurenten begründen, sind es bei den Jugendlichen 70 bis 80 Prozent, vielfach wegen ADHS (Aufmerksamkeits-Hyperaktivitäts-Störung) oder Persönlichkeitsstörungen.

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