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Hauseigentümer kämpfen mit dem Hammer

Der Hauseigentümerverband lanciert eine Kampagne gegen die Erbschaftssteuer-Initiative – mit einem eigenen Sujet.

«Zahlreiche Hausbesitzer sind von der Initiative stark betroffen»: HEV-Präsident Hans Egloff (m.); hier mit Olivier Feller und Brigitte Häberli-Koller beim 100-Jahre-Jubiläum des Verbandes. (20. März 2015)
«Zahlreiche Hausbesitzer sind von der Initiative stark betroffen»: HEV-Präsident Hans Egloff (m.); hier mit Olivier Feller und Brigitte Häberli-Koller beim 100-Jahre-Jubiläum des Verbandes. (20. März 2015)
Keystone

Am 14. Juni steht die Abstimmung über die Initiative für die Einführung einer schweizweiten Erbschaftssteuer an. Dieses Wochenende startet die Kampagne der Gegnerschaft. Doch den Anfang machen nicht etwa die Wirtschaftsverbände, sondern der Hauseigentümerverband (HEV).

«Eine Katastrophe»

«Zahlreiche Hausbesitzer sind von der Initiative stark betroffen», sagt Präsident Hans Egloff in der «SonntagsZeitung». Viele Gewerbetreibende seien zugleich auch Hauseigentümer.

«Für sie ist es eine Katastrophe, wenn sie ihr Unternehmen samt dem Grundbesitz nicht an die nächste Generation weitergeben können, weil die neue Erbschaftssteuer das verunmöglicht.»

Darum wird der HEV unter anderem mit einem eigenen Sujet – einem die Initiative symbolisierenden Hammer, der auf ein Haus donnert – gegen die Initiative von EVP, SP, Grünen und SGB antreten.

Unstimmigkeiten bei Initianten

Gleichzeitig zeigen sich im Lager der Initianten zunehmend Risse. So geht nun auch EVP-Nationalrätin Maja Ingold auf Distanz. Sie sagt, sie sei im Grundsatz für die Initiative, weil sie der schädlichen Vermögenskonzentration entgegenwirke.

«Ich werde aber nicht an öffentlichen Veranstaltungen auftreten, weil die Initiative Konstruktionsfehler hat, die schwierig zu erklären und schwierig zu beheben sind.» Die EVP-Frau war am Rande bei der Ausarbeitung des Vorhabens involviert. «Heute würde ich die Initiative nicht mehr so aufgleisen».

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