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Frauen werden immer wichtiger

Es gibt viele Gründe, warum nicht alle gleich viel verdienen. Die klugen Firmen buhlen aber bereits heute um Frauen.

Die Firmenchefs sind zu Recht skeptisch. Zwingt der Bundesrat grössere Unternehmen zu regelmässigen Analysen allfälliger Lohndiskriminierungen, verlangt er etwas, das schwierig zu leisten ist. Die Realität des individuellen Lohnfeilschens ist viel zu kompliziert, um klar sagen zu können, welche Lohnunterschiede dem Geschlecht geschuldet und damit diskriminierend sind.

Meist entstehen Lohndifferenzen anders: Ein männliches Grossmaul droht im Lohngespräch mit dem Wechsel zur Konkurrenz und holt so mehr heraus als die zurückhaltende Kollegin. Oder: Er steht als Vollzeitangestellter lohnmässig besser da, weil sie als Teilzeitkraft in der längerfristigen Kaderplanung der Firma eine kleinere Rolle spielt.

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