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Zu krank für den Schlachthof

Jedes zehnte Rind kann in der Schweiz nicht verwertet werden. Besonders gefährdet: Kälber, die zu wenig Erstmilch erhalten. Ihnen setzt die schlechte Stallhygiene zu.

Kommen Jungrinder auf einen Mastbetrieb, sind sie fremden Erregern ausgesetzt: Diesem Kalb auf einem Solothurner Betrieb geht es gut. Foto: Florian Bärtschiger

Kommen Jungrinder auf einen Mastbetrieb, sind sie fremden Erregern ausgesetzt: Diesem Kalb auf einem Solothurner Betrieb geht es gut. Foto: Florian Bärtschiger

Catherine Boss@catboss1
Roland Gamp@sonntagszeitung
Christian Brönnimann@ch_broennimann

Einige Kälber haben kein Wasser, andere kein Futter, es fehlt Einstreu. Die Schwyzer Kontrolleure finden laut Strafbefehl vom März 2018 «ein apathisches Kalb, das stark ausgetrocknet war, die Ohren hängen liess und eingefallene Augen hatte». Es muss eingeschläfert werden. Ein anderes Jungtier ist zum Zeitpunkt der Inspektion bereits tot.

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