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Baselbieter Polizei übt mit Spielfiguren

In einem gross angelegten Projekt spielt die Baselbieter Polizei mit Plüschtieren und Playmobil-Figuren. Die Kurse für eine bessere Zusammenarbeitskultur im Korps kosten bisher 300'000 Franken.

«Ich fühle mich wie der Ackergaul.» Mittels Spielfiguren sollten die Baselbieter Polizisten ihre Rolle im Team beschreiben (Symbolbild).
«Ich fühle mich wie der Ackergaul.» Mittels Spielfiguren sollten die Baselbieter Polizisten ihre Rolle im Team beschreiben (Symbolbild).
Fotolia

Die Polizisten des Baselbieter Korps dürften nicht schlecht gestaunt haben. Statt wie die in ihrem Beruf eigentlich zu erwartenden Drogen oder Waffen lagen in der Kiste vor ihnen Plüschtiere und Playmobil-Figuren. Daraus musste jeder spontan diejenige auswählen, die ihn ansprach. «Systemische Aufstellungsarbeit» nennt sich dieser Ansatz der Personalentwicklung. Die Figuren sollen symbolisch die eigene Rolle im Arbeits­alltag darstellen. Dadurch sollen ein Gesamtbild des Teams entstehen und Stärken und Schwächen thematisiert werden. Salopp formuliert schnappt sich einer das Pferd und sagt: «Ich fühle mich wie der Ackergaul, weil ich immer den Karren alleine ziehen muss.» Der nächste nimmt sich den Gärtner und sagt: «Und ich muss mich immer darum kümmern, das all die kleinen, heiklen Dinge nicht zertrampelt werden.»

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