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Im Schweizer Obst und Gemüse sind mehr Pestizide als erwartet

Zwei Volksinitiativen nehmen die Schweizer Bauern und Pflanzenschutzmittel ins Visier. Die wichtigsten Fragen dazu.

Das Kantonale Labor Zürich hat 13 Prozent der einheimischen Früchte-Proben beanstandet. (Archiv Keystone)

Das Kantonale Labor Zürich hat 13 Prozent der einheimischen Früchte-Proben beanstandet. (Archiv Keystone)

Barnaby Skinner@BarJack

Der Nationalrat debattiert heute über zwei Volksinitiativen, die das wachsende Problem der Pestizide in den Griff bekommen wollen. Der Bund empfiehlt sie zur Ablehnung. Er sagt, mit dem Agrar-Aktionsplan von 2017 bereits genug zu tun. Stimmt das?

Schweizer Bauern sind vorbildlich und setzen bestimmt weniger Pestizide ein als solche im Ausland, richtig? Zumindest im Vergleich mit dem EU-Raum scheint dies nicht zuzutreffen. So sind dort viele Wirkstoffe verboten, die in der Schweiz weiterhin zugelassen sind.Im kürzlich publizierten Jahresbericht des Kantonalen Labors Zürich heisst es, dass von 185 einheimischen Früchte- und Gemüse-Proben 12 und 11,9 Prozent wegen Pestiziden beanstandet werden mussten. Bei Gemüse aus dem EU-Raum lag der Wert bei nur 7 Prozent; bei den Früchten gar bei nur 5 Prozent.

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