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Analyse zur Föderalismus-KriseSchwache Regierungsräte zerstören gerade das Erfolgsrezept der Schweiz

Die Corona-Krise führt zu einer Krise des Föderalismus. Schuld daran ist aber nicht nur das Virus, sondern auch kantonale Politiker, die ihren Aufgaben nicht gewachsen sind.

Die Zürcher Kantonsregierung macht in der Krise keinen guten Eindruck: Regierungspräsidentin Silvia Steiner und Regierungsrat Mario Fehr.
Die Zürcher Kantonsregierung macht in der Krise keinen guten Eindruck: Regierungspräsidentin Silvia Steiner und Regierungsrat Mario Fehr.
Foto: Alexandra Wey (Keystone)

Zeitungslektüre am Mittwoch, 16. Dezember 2020. 5625 neue Corona-Infizierte in der Schweiz, 89 neue Corona-Tote.

Natalie Rickli, Gesundheitsdirektorin von Zürich, fleht den Bundesrat im «Tages-Anzeiger» an, schärfere Massnahmen zu ergreifen.

Jean-Pierre Gallati, Gesundheitsdirektor des Aargaus, bittet den Bundesrat in der «Aargauer Zeitung» um schärfere Massnahmen.

Bruno Damann, Regierungspräsident von St. Gallen, ruft den Bundesrat im «St. Galler Tagblatt» zu schärferen Massnahmen auf.

Zürich, Aargau, St. Gallen. Das sind jene drei grossen Deutschschweizer Kantone, die noch letzte Woche keinen Grund sahen, gegen die Corona-Pandemie hart durchzugreifen. Und jetzt verlangen ausgerechnet sie vom Bundesrat jene Entscheide, die sie längst selbst hätten fassen können?

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