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Härtefall im Corona-LockdownSchöngeredeter Geldsegen

Bis 20 Prozent des Umsatzes werde man unbürokratisch den zwangsgeschlossenen Restaurants zurückerstatten, versprachen Christoph Brutschin und Ueli Maurer. Die Realität sieht anders aus.

Peter Hug, Co-Geschäftsinhaber der rollenden Gelateria, verkauft an Volksfesten und Grossveranstaltungen im ganzen Land italienische Glace. Eine Baubewilligung braucht er allerdings nur in Basel.
Peter Hug, Co-Geschäftsinhaber der rollenden Gelateria, verkauft an Volksfesten und Grossveranstaltungen im ganzen Land italienische Glace. Eine Baubewilligung braucht er allerdings nur in Basel.
Archivbild: Mischa Hauswirth

Als Bundesrat Ueli Maurer (SVP) und der damalige Basler Wirtschaftsdirektor Christoph Brutschin (SP) in Vertretung der Kantone bei ihrem Auftritt am 13. Januar mitteilten, dass Gastronomiebetriebe bis Ende Februar geschlossen bleiben, präsentierten sie sich als äusserst spendable Herren von Steuergeldern. Der Staat erhöhe die Hilfsbereitschaft und erstatte den betroffenen Betrieben 20 Prozent des Umsatzverlustes, maximal aber 750’000 Franken pro Betrieb. Die Kantone dürften diesen Betrag bis auf 1,5 Millionen Franken überschreiten, sagten sie 18 Minuten und 17 Sekunden nach der Eröffnung der Pressekonferenz.

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