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Impfstoff-MangelSchnelle Kantone müssen Tempo drosseln

Lieferengpässe bringen die Kantone aus ihrem Konzept. Basel tritt auf die Bremse, Zürich verlängert das Impf-Intervall.

Die 80-jährige Beatrice Lewy erhielt am 28. Dezember als erste Person im Kanton Basel-Stadt eine Impfung – inzwischen musste der Kanton sein Tempo drosseln.
Die 80-jährige Beatrice Lewy erhielt am 28. Dezember als erste Person im Kanton Basel-Stadt eine Impfung – inzwischen musste der Kanton sein Tempo drosseln.
Foto: Keystone-sda/Peter Klaunzer
Geimpft wird in Basel im eigens dafür eingerichteten Corona-Impfzentrum – doch weil die Hersteller weniger Dosen liefern als vereinbart, ist das Zentrum nicht ausgelastet.
Geimpft wird in Basel im eigens dafür eingerichteten Corona-Impfzentrum – doch weil die Hersteller weniger Dosen liefern als vereinbart, ist das Zentrum nicht ausgelastet.
Foto: Dominik Plüss
Damit die zweite Dosis nicht zu spät verabreicht wird, tauschen die Kantone nun untereinander Impfstoff aus.
Damit die zweite Dosis nicht zu spät verabreicht wird, tauschen die Kantone nun untereinander Impfstoff aus.
Foto: Madeleine Schoder/Tamedia
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Die neuen mRNA-Impfstoffe sind hochwirksam, doch sie haben einen entscheidenden Nachteil: Es braucht nach vier Wochen eine zweite Dosis, um eine optimale Immunisierung zu erreichen. Jetzt zwingen Lieferverzögerungen der Hersteller die Kantone dazu, ihr Impfkonzept anzupassen.

So muss etwa der Kanton Basel-Stadt, bisher schweizweit an dritter Stelle bei der Verabreichung von Impfstoff, sein Tempo drosseln, wie die Sprecherin des kantonalen Gesundheitsdepartements, Anne Tschudin, auf Anfrage sagt: «Wir haben unsere Vorgehensweise angepasst, sodass wir auch in Zukunft die vereinbarten Zweitimpfungen immer sicherstellen können.» Noch vor einer Woche sagte der Basler Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger, man werde alle Dosen direkt verimpfen, um möglichst schnell vorwärtszukommen. Doch für diese Strategie muss genug Nachschub vorhanden sein.

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