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Theaterfestival BaselHorror-Theater: Metallhaken live auf Bühne implantiert

Zwei ganz unterschiedliche Tanzinszenierungen nahmen am Wochenende die klassischen Geschlechtervorstellungen auseinander. Das Theaterfestival endete mit einer bunten Mischung aus Horror, Porno und Soloperformance.

Die französische Tänzerin Sandrine Lescourant im Stück «Hope Hunt & the Ascension into Lazarus» der Nordirin Oona Doherty.
Die französische Tänzerin Sandrine Lescourant im Stück «Hope Hunt & the Ascension into Lazarus» der Nordirin Oona Doherty.
Foto: Nicole Pont

Wenn das nicht mutig ist: mehrere Frauen im Alter zwischen 20 und 80, nackt auf der Bühne. Splitternackt. Das Stück «Tanz – Eine sylphidische Träumerei in Stunts» der österreichischen Choreografin Florentina Holzinger ist etwas für starke Mägen und aufgeschlossene Köpfe. Etwas Mühe mit Ersterem hatte das Publikum im Schauspielhaus, wo Holzinger mit ihrem Cast im Rahmen des Theaterfestivals Basel am Wochenende zu Gast war. Dass zwei Darstellerinnen, nur an ihren Haaren befestigt, durch die Gegend schwebten, ging ja noch. Dass einer Performerin live auf der Bühne Metallhaken in die Schulterblätter implantiert wurden, an denen sie sich anschliessend hochziehen liess, überschritt aber die Grenzen des Aushaltbaren. Einige Zuschauer schüttelten den Kopf, andere schauten weg.

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