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Schweizer LiteraturSchlechter Sex auf dem Zeitgeist-Karussell

In ihrem neuen Roman «Reiz» träumt die Journalistin Simone Meier vom friedlichen Altern mit Freunden.

Eine Journalistin, die über eine Journalistin schreibt – kann das gut gehen? Die Hauptfigur in Simone Meiers neuem Roman «Reiz» geht demselben Beruf nach wie die Autorin.
Eine Journalistin, die über eine Journalistin schreibt – kann das gut gehen? Die Hauptfigur in Simone Meiers neuem Roman «Reiz» geht demselben Beruf nach wie die Autorin.
Foto: KEYSTONE/Christian Beutler

Es gibt Romane, aus denen man nach 20 Seiten lieber rasch hinauswill. Der Horizont ist überschaubar; er beschränkt sich auf Mama und Papa, auf Lover und Lifestyle. So ein Roman ist «Reiz» von Simone Meier. Er versucht, den G-Punkt des Zeitgeschmacks zu treffen. Medien, Moden, Macken. Will man das wirklich nochmals wissen? Aber nun hat man das Buch erworben, es wartet. Und die Schweizerin Simone Meier ist eine sympathische Journalistin, in der Szene wohlbekannt; ebenso ihre Hauptfigur Valerie. Also bleibt man im Reiz-Roman drin. Um was geht es dort?

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