Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

SBB wollen Fernverkehr in Basel optimieren

Zusammenarbeit besiegelt. Andreas Meyer (links) und Hans-Peter Wessels sind sich einig: Die Partnerschaft ist für die SBB und für Basel wichtig.

BaZ: Am Donnerstag dieser Woche findet in der Messe die Strategie-Konferenz SmartSuisse statt. Herr Wessels, wie sieht die Smart City Basel in 20 ­Jahren aus?

Herr Meyer, was können die SBB in Basel dazu beitragen?

Bei früherer Gelegenheit haben Sie gesagt, der heutige Güterbahnhof lasse sich erst zu einer kleinen Smart City ausbauen, wenn Basel Nord realisiert ist.

Wird Basel Nord realisiert?

Smart Urban Mobility: Wie sähe das auf dem Wolf konkret aus? Erfolgt vom Wolf aus eine Feinverteilung?

Sind Basel heute die Hände gebunden, weil die freien Terrains grösstenteils den SBB gehören?

Und auf dem Wolf?

Ist auch Warenumschlag vorgesehen?

Die SBB arbeiten mit vielen Partnern zusammen. Besteht auch die Absicht, dass die SBB selber ins Geschäft mit neuen Technologien einsteigen?

Das sind ja sehr interessante Zukunftspläne. Will das heissen: altmodische Ideen wie eine S-Bahn samt Herzstück braucht es gar nicht mehr?

Herr Meyer, Sie haben erwähnt, dass Sie mit der Deutschen Bahn über den Badischen Bahnhof reden, denn wenn Sie diese halbe Stunde Zeitersparnis herausholen wollen, von der Sie sprachen, ist ein zweiter Basler Halt im Fernverkehr künftig unmöglich.

Was heisst das ganz konkret?

Wir wollen ja nicht konkret hier um Linienführungen diskutieren …

… aber Sie sprechen die Bedeutung der beiden Bahnhöfe an. Und da spielt es doch eine grosse Rolle, wie die S-Bahn geplant wird. Es braucht doch irgendwann eine konkrete Linienführung. Das Dilemma ist offensichtlich: Sie, Herr Wessels, denken vor allem an den Regionalverkehr und Sie, Herr Meyer, an den Fernverkehr. Der eine will eine Schlaufe vom Norden her in den Badischen Bahnhof, der andere hält das für obsolet.

Aber Herr Wessels, solange Sie nicht endlich ein Projekt vorlegen, das mal ganz konkret die Linienführung benennt, wird daraus nie etwas werden …

Die halbe Stunde Zeit liesse sich auch gewinnen, wenn man am Bahnhof SBB vorbeifährt und nur noch am Badischen Bahnhof hält. Eine Konkurrenzsituation zwischen den Bahnhöfen.

Geschenkt. Aber bevor Sie unter der Stadt Löcher bohren, sollten Sie schon wissen, ob nach links oder nach rechts.

Ganz am Anfang dieses Interviews fiel der Name Herzog & de Meuron. Wo spielen die mit?