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Doppelspiel des BundesSBB und Post foutieren sich um Frauenquoten

Ab 2026 müssen börsenkotierte Unternehmen in der obersten Führung einen vorgeschriebenen Frauenanteil nachweisen. Ausgerechnet die zwei grössten Bundesbetriebe Post und SBB wollen nicht mitziehen, und der Bund schweigt dazu.

Besonders grossen Nachholbedarf in Sachen Frauen in der Führung hat die Post – hier Verwaltungsratspräsident Urs Schwaller.
Besonders grossen Nachholbedarf in Sachen Frauen in der Führung hat die Post – hier Verwaltungsratspräsident Urs Schwaller.
Foto: Adrian Moser

Wenn ein börsenkotiertes Unternehmen mehr als 250 Angestellte hat, muss es bis 2026 mindestens 30 Prozent Frauen im Verwaltungsrat haben. Wenn nicht, muss die Firma begründen, wieso sie die Frauenquote nicht erreicht. Ab 2031 gilt die Regel, wenn sie weniger als 20 Prozent Frauen in der Geschäftsleitung hat.

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