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Separatisten sollen freikommenSánchez riskiert Kopf und Kragen für die Katalanen

Will sich mit Katalonien aussöhnen und die Separatisten begnadigen: Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez.

Gefängnisstrafen zwischen 9 und 13 Jahren

Aufmarsch für das Unabhängigkeitsreferendum: Grossdemonstration für die Abspaltung Kataloniens von Spanien in Barcelona.

Es kämen auch Leute frei, die keine Reue zeigen für die Taten, die ihnen zur Last gelegt wurden.

Der frühere katalanische Vizepräsident Oriol Junqueras (l.), zu 13 Jahren Haft verurteilt, gratuliert dem neuen Regionalpräsidenten Pere Aragonès.

Spaniens Oberstes Gericht hat in einem Gutachten eine Begnadigung als inakzeptabel abgelehnt.

Gehört zu den grössten Kritikern der Aussöhnung: Oppositionsführer Pablo Casado.

Katalonien ist tief gespalten

Für Spaniens Opposition hat das Thema Aussöhnung ganz offensichtlich massives Konfliktpotenzial.

21 Kommentare
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    Garh

    Ich halte die Begnadigungen für den einzig richtigen Schritt. Der Wunsch nach Autonomie sitzt tief im Katalanischen Volk und wurde durch die repressive Unterdrückung der Volksabstimmung durch die Regierung in Madrid unnötigerweise nochmals verschärft. Hier sitzen keine Verbrecher in Haft sondern gewählte Politiker die ihr Stimmvolk aufgefordert haben ihre Meinung per Abstimmung zur Unabhängigkeit Kataloniens kundzutun. Sie sitzen im Gefängnis weil sie es wagten die Frage zu stellen - nichts anderes. Hierfür gibt es in Spanien extra den Tatbestand der Rebellion, den es sonst nirgends in Europa gibt. Was sagt uns das über die Demokratie in Spanien? Zeit hier einiges zu verändern. Ich glaube Sanchez hat erkannt dass es in einem tief gespaltenen Land so einfach nicht weitergeht. Sein Mut dieses Thema trotz aller Risiken anzugehen verdient Respekt.