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Der "Guardian" adelte Rebecca Ferguson mit den Worten: "Ihre Stimme macht unsere Welt ein wenig schöner".

Wie recht die Zeitung damit hat, zeigt die 25-jährige auf ihrem Debütalbum "Heaven". Ein beeindruckendes Werk, in dessen Fokus stets Fergusons grossartige Stimme steht. Vollmundige, ungekünstelte Songs, die das Herz öffnen. In der Tat himmlisch!

Es gehört ganz unmittelbar zum Wesen der Popmusik, das sie uns immer wieder aufs Neue verblüfft und überrascht. Im Falle der uneingeschränkt wunderbaren Rebecca Ferguson sind es v.a. die höchst verschlungenen Karriere-Pfade, die sie ins Scheinwerferlicht der (musikalisch interessierten) Öffentlichkeit führten, die uns Staunen lassen.

Gerade mal ein Jahr ist es her, dass die extrem scheue, (seinerzeit) mit einem beklagenswerten Mangel an Selbstbewusstsein ausgestattete zweifache Mutter an einer Audition für die britische Talentshow „The X Factor“ teilnahm. Es wurde einer der bemerkenswertesten Auftritte in der Geschichte der Sendung. Die Nation war gerührt: nachdem Rebecca bereits mit siebzehn und abermals mit neunzehn schwanger geworden war, befand sie sich in einer Situation, in der andere längst resigniert hätten - ohne Geld und mit noch weniger Hoffnung. Die Chancen, dass jemals jemand auf ihre Stimme aufmerksam werden würde, waren verschwindend gering. Doch als sie ihren Mund öffnete und eine beeindruckend ungekünstelte Interpretation des Sam Cooke-Klassikers „A Change Is Gonna Come“ erklang, hatte sie mit einem Schlag die Qualitäts-Messlatte der Show um mehrere hundert Prozent in die Höhe schnellen lassen.

Dass sie abschliessend lediglich den zweiten Platz belegte, ist nicht weiter von Bedeutung – bzw. war es möglicherweise sogar die wesentlich bessere Option. Denn als Nicht-„X Factor“-Sieger hatte die aus Liverpool stammenden Sängerin im vergangenen Jahr ausreichend Zeit, ihre Songwriting-Skills zu verfeinern und mit ihrer bemerkenswerten Stimme jene Songs zu veredeln, die die 25-jährige zur Stimme ihrer Generation machen werden – und möglicherweise sogar zu einem globalen Superstar.

Rebecca Fergusons Debütalbum „Heaven” biedert sich zu keiner Zeit an Moden an, es ist kein todschicker Hybrid aus den hippsten, aktuellen Musikgenres, zusammengerührt und ein wenig durchgeschüttelt, bis am Ende ein amorpher Klumpen Trend-Pop herauskommt. Es ist Soul. Aus jeder Faser und jeder Note strömen ungefilterte Emotionen, die alle anderen Sängerinnen und Sänger… gewöhnlich klingen lassen.

Die erste Single trägt den Titel „Nothing’s Real But Love“. Es ist ein leidenschaftlicher Song, bei dem sie eine Stimmbeherrschung an den Tag legt, wie man sie nur von ganz grossen Sängerinnen kennt. Das Thema liegt Rebecca am Herzen. Es geht um die Dinge, die im Leben wirklich wichtig sind – „kein Geld, kein Haus, kein Auto, kann Liebe ersetzen“.

Rebecca Ferguson zeichnet eine unglaubliche Bescheidenheit aus, doch ihr geschulter Blick ist stets auf die Zukunft gerichtet. Und ihr Potenzial ist gewaltig. „Ich bin sehr stolz auf dieses Album. Es war nicht leicht, die Songs zu schreiben und ich habe so viel von mir eingebracht, dass es sehr hart für mich wäre, wenn die Leute es nicht mögen. Aber ich würde es mit Fassung tragen“, sagt sie. „Wenn die Leute nur sagen: ‚Ich glaube jedes Wort, das sie sagt‘ - das wäre das Grösste.“

Schaut man die (britischen) Pressestimmen zu „Heaven“ durch, dann muss sie sich diesbezüglich keine allzu grossen Sorgen machen:Ihre Stimme macht unsere Welt ein wenig schöner. (**** Guardian)Es gibt nichts an diesem Album, was ich nicht mag. (***** Daily Telegraph)‘Heaven‘ ist ein Album, das Millionen berühren wird. (**** Daily Mail)Unerschrocken ehrlich. (**** The Independent)Ein beseeltes, gefühlsgeladenes und unglaublich ausgereiftes Debütalbum. (Glamour Online) Album inkl Single erhältlich bei:

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