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Krach bei den GrünenRücktrittsforderungen werden laut: Der Parteipräsident soll gehen

Wer ist schuld am Verlust der rot-grünen Mehrheit in der Basler Regierung? Diese Frage bewegt vor allem die Grünen, die keinen Regierungsratssitz mehr haben.

Das Ergebnis der Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann (2.v.l.) war nach dem ersten Wahlgang so schlecht, dass sie darauf verzichtete, im zweiten Wahlgang anzutreten.
Das Ergebnis der Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann (2.v.l.) war nach dem ersten Wahlgang so schlecht, dass sie darauf verzichtete, im zweiten Wahlgang anzutreten.
Foto: Nicole Pont

Kaum waren die Resultate am Sonntag bekannt, hörte man auch schon die ersten Schuldzuweisungen. Wobei man schon früher damit begonnen hatte. Nach dem desaströsen Resultat der Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann im ersten Wahlgang und erst recht nach ihrer Verzichtserklärung war die Angst vor einem Verlust der rot-grünen Mehrheit bereits gross. So gross, dass innerhalb des Bündnisses die Fetzen flogen. Schuld sei die SP, weil sie zwei Männer und nur eine Frau aufgestellt habe, griff die Grünen-Grossrätin Raffaela Hanauer auf Twitter an. Die Antwort der SP liess nicht lange auf sich warten. Grossrätin Danielle Kaufmann schrieb: «Dann kommt einfach ja nicht auf die Idee, nun einen Mann aufzustellen!» Krach im Bündnis.

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