Zum Hauptinhalt springen

Reaktion auf Corona-MassnahmenRomands finden Berner Diktat «inakzeptabel», die Deutschschweizer sind gespalten

In der Romandie entlädt sich viel Frust über den Bundesrat. Diesseits des Röstigrabens sieht es jeder Kanton ein bisschen anders.

«Die Sonntagsverkäufe sollten wir auf keinen Fall streichen»: Der Genfer Staatsrat Mauro Poggia drängt den Bundesrat zu Korrekturen.
«Die Sonntagsverkäufe sollten wir auf keinen Fall streichen»: Der Genfer Staatsrat Mauro Poggia drängt den Bundesrat zu Korrekturen.
KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi

Im Stolz verletzt. In der Kompetenz beschnitten. Und wütend auf die undisziplinierten, entscheidungsscheuen Deutschschweizer.

Westschweizer Regierungsräte waren am Mittwoch reihum damit beschäftigt, sich zu sammeln, ihre Emotionen zu kontrollieren und die am Dienstagabend von Alain Berset präsentierten Pandemiemassnahmen einzuordnen.

Eben noch freute man sich in der Romandie auf das Ende des siebenwöchigen Mini-Lockdowns. Das realistische Szenario ist nun, dass der Bund die Kantone mit neuen Restriktionen für die Gastronomie und das Kulturleben übersteuert. Es geht vom einen Lockdown nahtlos in den nächsten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.