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Corona-PK am Donnerstag«Wir können Autos mit Nummern aus Risikoländern rausnehmen»

Experten und Amtschefs des Bundes informierten über die Corona-Lage in der Schweiz. Der Liveticker zum Nachlesen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das BAG meldet heute 88 neue Corona-Fälle. Gestern waren es noch 129.
  • Die SwissCovid App ist bis am 4. Juli rund 1,6 Millionen Mal heruntergeladen worden. 1,07 Millionen nutzen sie aktuell.
  • Beim mangelhaften Quarantäne-Regime für Risikotouristen will das BAG «nachschärfen».
  • Wer im Wissen um die Gefahren in Corona-Risikogebiete reist und anschliessend in Quarantäne muss, der kriegt ein Lohnproblem.

LIVE TICKER BEENDET

Zusammenfassung

Stefan Kuster, Leiter Übertragbare Krankheiten beim BAG, reagierte auf die aktuelle Tendenz der Fälle vor den Bundeshausmedien vorsichtig optimistisch. «Die Zahlen scheinen sich ein wenig zu stabilisieren». Die Reproduktionsrate aber liege bei 1,38 (am 27. Juni). Das Ziel sei, den R-Wert auf unter 1 zu halten, damit die Epidemie abflache.

Ansteckungen gibt es laut Kuster derzeit vor allem in grossen Kantonen wie Zürich, Aargau und Waadt – in Klubs, aber auch an Beerdigungen oder am Arbeitsplatz. Ein Viertel der Fälle sei aus dem Ausland importiert, unter anderem aus Serbien und Kosovo.

Probleme bei der Rückverfolgung

Die Rückverfolgung ist gemäss Kuster jedoch schwierig, wenn sich die Einreisenden nicht von sich aus melden, gerade auch Flugreisende. Viele von ihnen reisten über europäische Hubs wie Madrid, Frankfurt oder London in die Schweiz ein. In den Passagierlisten der Fluggesellschaften, die die Passagiere in die Schweiz bringen, sei dies aber nicht ersichtlich.

Mit Rückkehrern aus dem Ausland gebe es leider «auch unangenehme Erfahrungen», erklärte die Berner Kantonsärztin Linda Nartey. Die Quarantäne werde schlecht eingehalten, kantonsärztliche Dienste würden beschimpft von Personen, die in Quarantäne müssen. Nartey stellte dem Contact Tracing der Kantone aber insgesamt eine gute Note aus. Das Volumen habe in den letzten Tagen zugenommen.

Es gebe leider häufig Verzögerungen, Meldefristen würden nicht eingehalten. Teilweise seien die Telefonnummern nicht vorhanden, «da verlieren wir teilweise bis zu Tagen», das heisse, Personen kämen zu spät in Quarantäne. Auch Kontaktlisten kämen teilweise mit falschen Angaben.

Kein Lohn bei Reise in Risikogebiete

Die Freizeit des Arbeitnehmers sei zwar Privatsache, das Weisungsrecht des Arbeitgebers gelte nur für die Arbeitszeit, führte Michael Schöll, Vizedirektor des Bundesamtes für Justiz, in diesem Zusammenhang aus. Wer aber im vollen Wissen um die Gefahren reise, habe vermutlich keinen Anspruch auf den Lohn, wenn er nach der Rückreise in die Schweiz aus einem Risikogebiet in Quarantäne müsse.

Die SwissCovid App, die mithelfen soll, die Rückverfolgung zu erleichtern, ist laut BAG bis zum 4. Juli rund 1,6 Millionen Mal heruntergeladen worden. Die Nutzerzahlen dagegen stagnierten in den vergangenen Tagen. Die Schweizer Corona-Warn-App zählte nach den neuesten erhältlichen Angaben des Bundesamtes für Statistik am 7. Juli 1'016'889 Nutzerinnen und Nutzer.

Quarantäne-Ende für 580 Personen

Derweil ist diese Woche für 580 Personen im Kanton Solothurn die zehntägige Quarantänezeit zu Ende gegangen, wie die Behörden mitteilten. Sie waren im Umfeld von drei Veranstaltungen in Olten und Grenchen zu dieser Massnahme verpflichtet worden. Gegen die fehlbare Person im Fall Grenchen haben die Solothurner Behörden Strafanzeige erhoben.

Die Fälle in Olten und Grenchen hätten aufgezeigt, wie wichtig eine konsequente Umsetzung der Rückverfolgung sei, zogen die Solothurner Behörden Bilanz. Innert weniger Stunden hätten in beiden Fällen alle Besucherinnen und Besucher sowie die Mitarbeitenden unter Quarantäne gestellt werden können. Damit sei sichergestellt worden, dass allfällig Infizierte, das Virus nicht hätten weiterverbreiten können.

Im Tessin verschärfte die Stadt Lugano die Zugangsbestimmungen ins vor allem bei Jugendlichen beliebten Event- und Kongresszentrum Foce. Die Einschränkungen und Teilschliessungen betreffen die Abendstunden. Der Kanton Tessin meldete 36 neue Infektionen seit Anfang Juli. Innerhalb einer Woche hat er zudem 450 Personen in Quarantäne geschickt.

Zähe Schweizer Wirtschaft

Der Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung wird von den Arbeitgebern viel weniger häufig tatsächlich in Anspruch genommen als angemeldet. Laut Oliver Schärli, Leiter Arbeitsmarkt/Arbeitslosenversicherung beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco), haben im März von den 1,6 Millionen angemeldeten Arbeitnehmenden rund 880'000 Kurzarbeitsentschädigung bezogen. Das bedeute für den Bund Minderausgaben von rund einer Milliarde Franken.

Auch die Lage auf dem Arbeitsmarkt biete Anlass zu Hoffnung. Der Trend zu einer langsamen Erholung setzt sich laut Schärli fort. Die Schweizer Wirtschaft sei zäher, als man zu Beginn der Corona-Pandemie erwartet habe.

Ende der MK

Die Medienkonferenz ist beendet. Danke für Ihr Interesse.

Umsteigen auf Flügen?

Was ist mit Umsteigen auf Flügen? Die Hubs seien ein Problem bei den Passagierlisten, so Kuster. «Die Eigenverantwortung der Bevölkerung ist nach wie vor wichtig.» Es sei nicht möglich, zu erkennen, wenn jemand die Fluggesellschaft wechselt oder von einem Risikogebiet über Frankfurt in die Schweiz geflogen ist, sagt Kuster.

Fallzahlen auf Gemeindeebene

Wann werden die Fallzahlen auf Gemeindeebene ausgewiesen? Man versuche mit dem Datenschutzbeauftragten des Bundes herauszufinden, wo die optimale Balance ist, so Kuster. Bei kleineren Gemeinden sei der Datenschutz nicht gewährleistet.

Es mache jedoch Sinn zu sehen, in welchen Regionen es Clusters gibt. Ob das zwingend auf Gemeindeebene ausgewiesen werden soll, kann diskutiert werden. Kuster spricht etwa Datenschutzfragen an. Zudem: «Interessant ist, wo sich die Person angesteckt hat.» Aber das sei nicht die wichtigste Frage, die sich stelle, so Kuster.

Frage zu Malaria-Medikament Remdesivir

Hat die Schweiz genügend Remdesivir? «Wir sind mit der Firma in Kontakt», sagt Kuster. Es gebe gute Signale, dass das Medikament für die Schweiz verfügbar sein wird. Es bestehe auch ein Vorrat für mindestens ein paar Dutzend Patienten.

Frage zu Aerosole

Wie gefährlich sind Aerosole? «Welche Relevanz diese effektiv haben, ist noch offen», sagt Kuster. Die Relevanz könne nicht so riesig sein. Es sei ja nicht so, dass in einem Club mit 300 Leuten gleich die Hälfte angesteckt würden, so Kuster. Es gibt zwar einen Aspekt, aber man dürfe das nicht überbewerten.

Stichproben an den Grenzen

Wie sehen die Stichprobenkontrollen an den Grenzen aus? Kuster erwähnt, dass Personenwagen mit Nummernschildern aus den Risikoländern heraussortiert und Kontaktdaten aufgenommen werden. Diese würden zum Beispiel an die Kantone weitergeleitet. Auch Reisebus-Unternehmen müssten Kontaktlisten erstellen und im Bedarfsfall - oder systematisch - weitergeben. Auch hier werden die Regeln nachjustiert.

Kantonsärztin Nartey sagt: «Wir können nicht alle Reisenden kontrollieren.» Es bestehe die Gefahr, nicht alle zu erreichen – etwa jene, die mit dem Auto reisen. Man versuche aber viele Personen zu erreichen.

Frage zu Überwachung der Quarantäne

«Wir kontrollieren die Personen per Telefon und stellen Fragen», sagt Nartey. Man könne aber nicht jeden täglich kontrollieren. Es seien nur Einzelfälle, bei denen sich Personen nicht an die Quarantäne halten. «Bei Zweifeln könnten wir mit Gemeinden und Polizei zusammenarbeiten.»

Frage zu Lockerungen bei den Clubs

Warum wurde schneller gelockert, als die Club-Branche vorschlug? «Letztlich hat der Bundesrat im Gesamtkontext aller Überlegungen und Faktoren entschieden», sagt Kuster. Der Bundesrat sei schliesslich zum Entscheid gekommen, dass diese Lockerungen zu diesem Zeitpunkt richtig waren.

Frage zur Maskenpflicht

Was geschehen müsse, um das Obligatorium für die Maskenpflicht im ÖV wieder aufzuheben: Stefan Kuster: «Die dringliche Empfehlung eine Schutzmaske im ÖV zu tragen, gab es schon länger - und eigentlich immer. Die Leute haben sich einfach nicht daran gehalten.»

Das Virus bestimme das Tempo, so Kuster weiter. «Wenn es wieder verschwindet, brauchen wir keine Masken mehr. Aber wann das sein wird, wage ich nicht zu prognostizieren.»

Es gibt kein Prinzip Garantie, nur Hoffnung.

Frage zur Swiss-Covid-App

Wie kann man die Corona-Warn-App promoten? Die Botschaft laute weiterhin: «Laden Sie diese App herunter», so Kuster. Sie helfe nicht nur denjenigen, die sie installiert haben, sondern «sie ist auch eine Möglichkeit, Solidarität zu zeigen und andere zu schützen. Eine Million ist gut, aber wir können das besser», so Kuster. Man sei aber bestrebt, dass noch mehr Leute die App herunterladen. Kuster versichert: «Der Datenschutz ist gewährleistet.»

Journalisten-Fragen zur Quarantäne

Eine Frage zu Reisenden aus Risikoländern. Es sei richtig gewesen, mit dieser Länderliste ein Signal zu setzen, so Kuster. Man habe Probleme bei den Rückkehrern aus Ländern, die noch gar keine offenen Grenzen hatten, festgestellt. Man werde jetzt «nachschärfen» - mit besseren Informationen an den Flughäfen und Landesgrenzen. «Flächendeckende Kontrollen wird es nicht geben können», sagt Kuster. Es würde aber Stichprobenkontrollen geben. Es sei wichtig, dass die Leute ihre Verantwortung wahrnehmen.

Fluggesellschaften seien schon seit längerem angehalten, Kontaktlisten ihrer Passagiere zu erstellen. Doch diese würden nicht systematisch an die Kantone weitergegeben.

«Die Passagierlisten wären für uns schon nützlich», sagt Nartey. Das würde die Arbeit vereinfachen. Sie hoffe, dass diese noch zugestellt werden.

Lesen Sie dazu unseren Artikel

Neues Einreiseregime mit Mängeln: Risikotouristen können Quarantäne einfach ignorieren.

Job-Markt: «Trend zu langsamer Erholung setzt sich fort»

Im März 2020 haben von den 1,6 Millionen angemeldeten Arbeitnehmenden rund 880'000 tatsächlich Kurzarbeitsentschädigung bezogen. Dies sagte Oliver Schärli, Leiter Arbeitsmarkt/Arbeitslosenversicherung beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag vor den Bundeshausmedien.

Das bedeute für den Bund Minderausgaben von rund einer Milliarde Franken. Vorsichtiger Optimismus für die wirtschaftliche Erholung sei angebracht, auch wenn man vorsichtig bleiben müsse. Zum Vergleich: Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise im Jahr 2009 wurden in einem ganzen Jahr 1,1 Milliarden Franken an Kurzarbeitsentschädigung ausbezahlt.

Auch die Lage auf dem Arbeitsmarkt biete Anlass zu Hoffnung. Der Trend zu einer langsamen Erholung setzt sich laut Schärli fort. Dafür gebe es namentlich drei Gründe: saisonale Effekte, die Lockerungsmassnahmen, die fast zu Normalbetrieb in vielen Betrieben führe, und Stabilisierungsfaktoren wie Kurzarbeitsentschädigungen und Kredite. Insgesamt habe sich die Schweizer Wirtschaft als robuster erwiesen als erwartet. (SDA)

Unser Artikel zum Thema:

Folgen der Corona-Krise: Aussichten für den Schweizer Arbeitsmarkt hellen sich auf.

Viele offene Fragen bei Lohnzahlungen in Quarantäne

Wer im vollen Wissen um die Gefahren in Corona-Risikogebiete reist und anschliessend in Quarantäne muss, der kriegt sehr wahrscheinlich ein Lohnproblem. Dies sagt Michael Schöll, Vizedirektor des Bundesamtes für Justiz (BJ).

Das Weisungsrecht des Arbeitgebers gelte zwar nur für die Arbeitszeit. Die Freizeit eines Arbeitnehmers sei Privatsache. Der Arbeitgeber könne ihm die Reise nicht verbieten. Wer aber im vollen Wissen um die Gefahren reise, habe vermutlich keinen Anspruch auf den Lohn, wenn er nach der Rückreise in Quarantäne müsse.

Eine weitere Frage zu den Auswirkungen auf die Arbeitsverhältnisse, die derzeit oft komme, so Schöll, sei jene, ob der Lohn geschuldet sei, wenn man in Quarantäne müsse und während dieser Zeit nicht im Homeoffice arbeiten könne. Dazu gebe es heute keine einheitliche Rechtssprechung, deshalb gebe es auch keine verbindlichen Antworten auf diese Fragen.

Kantonsärztin über Erfahrungen im Contact Tracing

Das Contact Tracing sei kein Allheilmittel, so Linda Nartey. «Es gibt Herausforderungen, die zu Verzögerungen führen und so die Wirksamkeit beeinflussen.» Die Berner Kantonsärztin appelliert nochmals, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.

Nartey spricht mehrere Probleme an, wie etwa Meldefristen, die nicht eingehalten werden, oder Telefonnummern, die nicht verfügbar sind. «Das führt zu Verzögerungen von Tagen.» Es seien auch viele Gesuche zu bearbeiten für Ausnahmen bei der Quarantäne.

Sie spricht auch über unangenehme Erfahrungen: Quarantänen werden teilweise schlecht eingehalten oder die Contact Tracer würden wüst beschimpft, was die Arbeit zusätzlich erschwere, so Nartey.

Ein Viertel der Fälle aus dem Ausland

Die Fälle seien nicht homogen über die Kantone verteilt. Die Häufungen treten vor allem in den grossen Kantonen auf: Allein im Kanton Zürich verzeichnete das BAG letzte Woche mehr als 150 Fälle.

«Es sind die Clubs, aber auch andere Ansammlungen von Personen wie etwa Beerdigungen und Arbeitsplatzsituationen.» Etwa ein Viertel der Fälle seien aus dem Ausland importiert.

Die Reproduktionszahl R liege bei 1,38. Das bedeutet, dass ein Infizierter etwas mehr als eine weitere Person ansteckt. Das Ziel sei, den Wert unter 1 zu halten.

Derzeit sind 2948 Personen in Quarantäne. «Das ist ein riesiger Aufwand für die Kantone», sagt Kuster. Diese hätten auch Schwierigkeiten, die Betroffenen in Quarantäne zu halten. In der Corona-Warn-App seien bisher rund 60 Covid-Codes eingegeben, so Kuster.

Beginn der Medienkonferenz

Die Expertin und ihre Kollegen haben Platz genommen: Die Medienkonferenz beginnt. Stefan Kuster eröffnet die PK: Nach Fallzahlen im dreistelligen Bereich, vermelde man heute wieder Zahlen im zweistelligen Bereich - 88 Neuinfizierte hat das BAG heute vermeldet. «Wir hoffen, dass wir die Corona-Fallzahlen stabilisieren können», so Kuster.

Er spricht von einem Sprung der Test-Positivitätsrate von 0,4 auf über 1,1 Prozent. Kuster erwähnt, dass es neu 10 zusätzliche Hospitalisationen gegeben hat. 29 Personen sind auf der Intensivstation.

Point de Presse auf Fachebene

An der heutigen Medienkonferenz um 14 Uhr nehmen folgende Personen teil:

  • Stefan Kuster, Leiter Übertragbare Krankheiten, Bundesamt für Gesundheit BAG
  • Linda Nartey, Kantonsärztin Bern
  • Michael Schöll, Vizedirektor, Bundesamt für Justiz BJ, EJPD
  • Oliver Schärli, Leiter Arbeitsmarkt / Arbeitslosenversicherung, Staatssekretariat für Wirtschaft SECO
Risikotouristen können Quarantäne einfach ignorieren

Seit dem 6. Juli gilt Quarantänepflicht für Einreisende aus Risikogebieten. Doch am Flughafen wird dies nicht angeordnet.

Foto: AFP

Stattdessen setzen die Behörden auf Vertrauen. Doch «es gibt auch Einreisende, die gar nicht wissen, was sie tun sollten». sagt Gundekar Giebel, Mediensprecher der Berner Gesundheitsdirektion. Hier lesen Sie den Abo-Artikel zum Thema.

Ist die Praxis im Ausland strikter? Eine Übersicht, wie es andere Länder machen.

88 neue Covid-19-Infizierte innert 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 88 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Damit ist die Zahl wieder unter hundert gesunken.

Die Fallzahlen unterliegen Schwankungen. Am Mittwoch waren 129 neue Fälle gemeldet worden, am Dienstag 54 und am Montag 47. Insgesamt gab es bisher 32'586 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag mitteilte.

Bisher starben gemäss den Angaben 1686 Menschen, die positiv auf Covid-19 getestet worden waren. Das BAG bezieht sich auf die Meldungen, die die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Meldepflicht bis am Donnerstagmorgen übermittelt hatten. Insgesamt mussten seit Beginn der Pandemie 4077 Personen hospitalisiert werden, im Vergleich zum Vortag sind das zehn mehr.

Die Zahl der durchgeführten Tests auf Sars-CoV-2, den Erreger von Covid-19, beläuft sich bisher auf insgesamt 661'326. Bei 5,9 Prozent dieser Tests fiel das Resultat positiv aus.

red