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Budgetdiskussion im Einwohnerrat Riehen rechnet für 2021 mit tiefroten Zahlen

Trotz einem Budgetdefizit von 12 Millionen Franken wird Riehen nicht verarmen – es ist noch genügend Speck vorhanden.

Laut Gemeinderat habe Riehen in den letzten Jahren ein finanzielles Polster angelegt und vertrage ein oder zwei negative Abschlüsse.
Laut Gemeinderat habe Riehen in den letzten Jahren ein finanzielles Polster angelegt und vertrage ein oder zwei negative Abschlüsse.
Foto: TDG

Jetzt kommt es knüppeldick für die Gemeinde Riehen: Nach zehn Jahren mit positiven Abschlüssen steht im Budget 2021 ein sattes Defizit von 12,8 Millionen Franken. Der Steuerertrag soll um fast 6 Millionen schwinden: Grund dafür sind Steuersenkungen nach der kantonalen Steuervorlage 17, der gesenkte Vermögenssteuersatz auf kommunaler Ebene sowie Mindereinnahmen wegen Corona. CVP-Gemeinderat Daniel Albietz sagte an der Einwohnerratssitzung vom Mittwochabend, dass beim Budgetieren das Prinzip der Vorsicht gelte; man müsse abwarten, wie lange die Krise daure. Für Albietz ist das Defizit 2021 «kein Grund für symbolische Sparübungen». Riehen habe in den letzten Jahren ein Polster angelegt, sagte der für Finanzen zuständige Gemeinderat: «Es verträgt einen oder zwei negative Abschlüsse.» Falls die Tendenz negativ bleibe, müsse man aber reagieren. Damit war das Parlament einverstanden: Das Budget 2021 wurde ebenso einstimmig genehmigt wie der unveränderte Steuerfuss für nächstes Jahr.

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