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Eine Liebeserklärung

Tamara Funiciello blickt auf ihre Zeit als Juso-Präsidentin zurück.

Ihre Zeit als Juso-Präsidentin war nicht nur die beste, aber zweifellos ein gute. Und Erfolgreiche: Tamara Funiciello bei der Einreichung der 99%-Initiative. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Ihre Zeit als Juso-Präsidentin war nicht nur die beste, aber zweifellos ein gute. Und Erfolgreiche: Tamara Funiciello bei der Einreichung der 99%-Initiative. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Gestern trat ich als Präsidentin der Juso Schweiz zurück. Wie soll man die drei aufregendsten, nervenaufreibendsten, besten, anstrengendsten und überwältigendsten Jahre seines Lebens zusammenfassen?

Nun, vielleicht muss man dazu einfach an den Anfang zurück. Vor acht Jahren trat ich der Juso bei, wie so viele aus Empörung. Mit der Wut im Bauch über die Entlassung meines Vaters, über den tiefen Lohn meiner Mutter, über unsere Sorgen, ob wir die Rechnungen am Monats­ende bezahlen können. Ich bin ­beigetreten mit den Erlebnissen, die jede 21-jährige Frau durchmacht, mit der Angst, zu sein, wer ich wirklich bin. Ich bin aber auch mit dem sicheren Wissen gekommen, dass es so nicht weitergehen kann. Und mit dem Willen anzuprangern, zu bewegen, zu handeln. Zu ändern, was mich stört.

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