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Im Bann der Delfine

Pipa im Nordosten Brasiliens mutierte vom Fischernest zum Badeort mit ein paar Spezialitäten, zum Beispiel einer Strandhütte namens Yahoo – aber ohne Anschluss ans Internet.

Bis vor 25 Jahren war die Praia da Pipa ein weisser Fleck auf der touristischen Landkarte. Foto: Alexandre Schneider (Getty Images)
Bis vor 25 Jahren war die Praia da Pipa ein weisser Fleck auf der touristischen Landkarte. Foto: Alexandre Schneider (Getty Images)

Das erste Frühjahrsallegro in Vivaldis «Vier Jahreszeiten» nähert sich dem ­Crescendo, die Sonne versinkt innert ­Sekunden wie ein glühender roter Ball im Atlantik. Die letzten Strahlen des ­Tages beleuchten einen einsamen Fischer, der in seinem flachen Einbaum durch das stimmige Bild paddelt. Im Tibau do Sul, einem Lokal auf einem Floss, schwillt der Applaus an, die Crêperie mit bester Aussicht auf den Sonnenuntergang von Pipa ist bis auf den letzten Platz besetzt. Die meisten Gäste, die hier Caipirinha schlürfen, sind Brasilianer.

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