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Nach Massenandrang in der SteinenRegierung geht gegen die Bars vor

Die Bilder von Menschenmassen in der Steinenvorstadt sollen sich nicht wiederhohlen. Die Basler Regierung verkleinert wieder die Aussenflächen der Bars und wenn nötig müssen die Betriebe früher schliessen.

Die Regierung hat einen dreistufigen Massnahmeplan gegen die Gastrobetriebe in der Steinenvorstadt getroffen.
Die Regierung hat einen dreistufigen Massnahmeplan gegen die Gastrobetriebe in der Steinenvorstadt getroffen.
Foto: zvg

Die Bilder der Menschenmassen in der Steinenvorstadt vom Samstag gingen um die Schweiz. Das soll sich nicht mehr wiederhohlen, sagt sich die Basler Regierung. Wie sie am Mittwoch mitteilt, hat sie einen dreistufigen Massnahmeplan für die Gastrobetriebe in der Steinenvorstadt beschlossen. Die Regierung will damit einen Corona-Rückfall unterbinden.

Als erste Massnahme hat die Regierung per sofort die jüngst erlaubte Erweiterung der Boulevardflächen zurückgenommen. Das gilt nur für die Steinenvorstadt. Es gelten wieder die ursprünglichen, kleineren Flächen aus der Vor-Corona-Zeit. Weil die Abstandsregeln letzten Samstag derart massiv verletzt wurden, sei für die Regierung die Voraussetzung für die Ausdehnung der Aussenbestuhlung nicht mehr gegeben.

Zudem wird die Polizeipräsenz vor Ort erhöht und die Einhaltung der Abstandsregeln überprüft, und wenn nötig wird die Polizei Bussen verteilen. Sollten diese Massnahmen zu wenig wirkungsvoll sein, so der Regierungsrat, werden die Öffnungszeiten in einem nächsten Schritt bis 22 Uhr eingeschränkt.