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Unterschriftensammlung in RekordzeitReferendum gegen Rössligasse-Pflästerung steht

Damit haben die Referendumsführer nicht gerechnet – kaum waren die Unterschriftsbögen verteilt, hatten sie schon genug Unterschriften zusammen. Nun wird das Volk erneut über das Projekt abstimmen müssen.

Die geplante Pflästerung ist umstritten – das Volk hat dazu schon einmal Nein gesagt.
Die geplante Pflästerung ist umstritten – das Volk hat dazu schon einmal Nein gesagt.
Visualisierung: Gemeinde Riehen

Auf einen solchen Zuspruch aus der Bevölkerung hatten die Referendumsführer nicht zu hoffen gewagt: «Innert dreier Arbeitstage kam unser Referendum gegen die Pflästerung der Rössligasse zustande», sagt Bernhard Rungger, Vizepräsident der SVP Riehen. «Wir brauchen 500 Unterschriften und haben bereits über 600 zusammen.» Es dürften noch einige folgen bis zur Einreichung.

Rungger sagt, die SVP sei überrumpelt worden und habe das Referendum rasch organisieren müssen. Denn man habe nicht erwartet, dass nach einem Volksbeschluss der Gemeinderat und der Einwohnerrat die Teilpflästerung der Rössligasse nochmals aufnähmen. Ende November hatte eine Allianz aus EVP, GLP, Grüne, SP und CVP im Einwohnerrat einer Neuauflage zugestimmt (BaZ berichtete). Die Referendumsbögen konnten deshalb erst vergangenen Freitag verteilt werden.

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