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Kommentar zur Fasnacht 2021Raus aus der Wartehaltung, rein in die kreative Denkrunde!

Bereits treten Mahner auf und warnen uns, die Fasnacht könnte bei weiteren Verboten untergehen. Nur: Sie vergessen die innere Kraft des Brauchtums.

Kreativität von der Regierung zu fordern, ist zu wenig. Es gilt, selber fantasievoll-subversives Handeln an den Tag zu legen – wie das die Basler Bebbi im Jahr 2017 mit dem Sujet «Highway to Hell» taten.
Kreativität von der Regierung zu fordern, ist zu wenig. Es gilt, selber fantasievoll-subversives Handeln an den Tag zu legen – wie das die Basler Bebbi im Jahr 2017 mit dem Sujet «Highway to Hell» taten.
Foto: Nicole Pont

Er scheint schon weit weg. Und doch ist er für die Vollblutfasnächtler im langsam zu Ende gehenden Jahr noch heute ein beinahe traumatischer Nicht-Tag: der 2. März 2020. Die Glocken schlugen an jenem Morgen viermal, doch die Strassenlichter blieben an - und die fasnachtsmusikalische Explosion blieb aus. Am Spalenberg war unter den Umherstehenden eine Frau dem Weinen nah. Sie konnte es nicht fassen: Der Morgestraich, die ganze Fasnacht abgesagt! Der dreitägige Basler Volksbrauch, eben erst von der Unesco auf die immaterielle Liste des Weltkulturerbes gesetzt und damit quasi geadelt, musste wegen Covid-19 aussetzen.

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