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Psychische Not in der Corona-KrisePsychotherapeuten rechnen neu selbständig über Krankenkasse ab

Psychische Leiden haben in der aktuellen Krise nochmals zugenommen, doch es gibt zu wenig Therapieplätze.
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Versorgungsengpässe in der Krise

170 Millionen Franken pro Jahr

Psychologieverbände «hocherfreut» über Beschluss

SDA

36 Kommentare
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    Orson O.

    Die Fakten:

    -Selbständige FachpsychologInnen für Psychotherapie haben eine 9 - 11 Jahre dauernde sehr intensive Ausbildung (diagnostisch/therapeutisch bestens ausgebildet).

    -Psychische Krankheiten kommen genau so häufig vor wie psychische Krankheiten.(Epidemiologische Untersuchungen).

    -Ca. 50% der HausarztpatientInnen nehmen Psychopharmaka ein.

    -Gemäss einem Artikel von LeTemps (19.3.21) hat jeder Dritte behandlungsbedürftige psychische Probleme (Depressionen, Schlafstörungen, Angststörungen, Süchte etc.) und psychische Probleme gehören zu denjenigen Krankheiten, welche am häufigsten arbeitsunfähig machen (IV).

    -50% der Bevölkerung suchen mindestens einmal einen Psychotherapeuten in ihrem Leben auf infolge behandlungsbedürftiger psychischer Leiden. Viele tun dies leider auch nicht, obwohl eine Psychotherapie hilfreich für sie wäre.

    -Ca. 75% der chronischen Zivilsationskrankheiten sind tatsächlich stressbedingt und damit psychisch mitbedingt.

    -Derzeit haben infolge Corona gegen 18% der Bevölkerung deutliche depressive Verstimmungen (Coronastress-Studie der Universität Basel).

    -Für jeden investierten Franken in Psychotherapie spart man tatsächlich 4 bis 5 Franken (Return on investment). Denn Psychotherapie reduziert Krankheitstage (Wirtschaft), Krankentaggeldgelder, IV, Sozialhilfe etc. und verringert auch das Mitleiden von Angehörigen.

    -Delegiertes Modell wird jetzt abgeschafft, das spart hohe Kosten! In Deutschland seit 1998 eine ähnliche Lösung wie jetzt in der CH.