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Senioren und CoronaPro Senectute hält trotz zweiter Welle an Gruppenausflügen fest

Erste Sektionen der Seniorenorganisation Pro Senectute setzen ihre Kurse wegen der Covid-Pandemie aus. Andere halten an ihren Anlässen fest. Ist das sinnvoll?

Wanderer bei einer Pause auf der Lüderenalp im Kanton Bern. Seniorenorganisationen bieten trotz Corona weiterhin Aktivitäten wie Gruppenwanderungen an.
Wanderer bei einer Pause auf der Lüderenalp im Kanton Bern. Seniorenorganisationen bieten trotz Corona weiterhin Aktivitäten wie Gruppenwanderungen an.
Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Am vergangenen Donnerstag im Puschlav: Die Herbstsonne wärmt Gesicht und Gemüt, weit weg scheint die Bedrohung durch das Coronavirus, beinahe lässt sich vergessen, dass der Bundesrat im fernen Bern am Tag zuvor die Massnahmen zur Eindämmung der Covid-Pandemie verschärft hat.

Gut gelaunt treten 22 Senioren einer regionalen Pro-Senectute-Gruppe ihre Wanderung an, die sie zum Mittagessen auf der Terrasse einer Osteria führt. Weil der Bundesrat soeben sportliche Aktivitäten mit mehr als 15 Personen verboten hat, bildet der Wanderleiter zwei Untergruppen von 10 und 12 Personen. Alle respektieren die Maskenpflicht und halten Abstand voneinander, doch bei der längeren Anfahrt wird es eng in Zug und Postauto.

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